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Gladbach hadert nach 1:2 in Köln mit dem Schiedsrichter

Borussia Mönchengladbach hat das Rheinderby beim 1. FC Köln mit 1:2 verloren. Im Mittelpunkt steht der umstrittene Treffer zum 2:1, den Trainer Alexander Blessin und weitere Verantwortliche als Foulspiel sehen. Nach Einschätzung von Absolut Fussball zeigt die Partie zudem, dass Gladbach im Mittelfeld und im Angriff größere Probleme hat.

Absolut Fussball · 12.10.2026 · 10:40 Uhr

Artikelbild der Quelle zu: Trotz Schiri-Wut: Gladbachs Derby-Pleite offenbart zwei Mega-Probleme für Blessin
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Borussia Mönchengladbach hat das Rheinderby beim 1. FC Köln mit 1:2 verloren. Es war das erste Spiel unter dem neuen Trainer Alexander Blessin.

Umstritten ist vor allem der Treffer zum 2:1 in der 68. Minute, den Said El Mala erzielte. Gladbachs Daiki Hashioka war bei dieser Szene nach einem Kontakt mit Tom Krauß zu Boden gegangen. Der VAR überprüfte die Situation, Schiedsrichter Florian Badstübner blieb jedoch bei seiner Entscheidung. Der Torschütze El Mala hatte sehenswert aus der Distanz getroffen.

Blessin kritisierte die Entscheidung deutlich: Das Tor dürfe nicht zählen, weil es ein klares Foul sei. Auch Sportdirektor Rouven Schröder und Philipp Sander plädierten auf Foulspiel.

Nach Einschätzung von Absolut Fussball darf die Diskussion jedoch nicht über tiefer liegende Probleme hinwegtäuschen. Gladbach bleibt damit weiter punktlos.

Als besonders große Schwachstelle nennt der Bericht das Mittelfeldzentrum. Florian Neuhaus erhielt die von Blessin angekündigte neue Chance, leitete mit einem folgenschweren Fehlpass aber den entscheidenden Treffer ein. Am Ende standen für den Ex-Nationalspieler lediglich 29 Ballkontakte zu Buche. Auch Philipp Sander konnte dem Spiel im Zentrum bislang nicht die nötige Kontrolle verleihen.

Dem Team fehle zudem ein Unterschiedsspieler wie El Mala, den Köln in seinen Reihen habe. Die Hoffnungen ruhen auf Talenten wie Hugo Bolin oder Wael Mohya, die wohl noch Zeit benötigen. Möglicherweise könnte Neuzugang Nicolas Kühn nach seiner Rückkehr eine wichtige Rolle übernehmen.

Auch im Angriff ist Gladbach nach Darstellung des Berichts zu abhängig. Ohne den verletzten Tim Kleindienst fehlte in Köln ein Abnehmer für Hereingaben sowie ein Angreifer, der Bälle festmachen kann. Isac Lidberg und Shuto Machino konnten diese Rolle nicht überzeugend ausfüllen. Blessin dürfte deshalb hoffen, dass Kleindienst zeitnah zurückkehrt und an seine frühere Form anknüpft.

Unter dem neuen Trainer waren laut dem Bericht aber auch Fortschritte erkennbar. Die Dreierkette sorgte für mehr defensive Stabilität, Gladbach ließ nur 1,31 erwartete Gegentore zu. Zudem reagierte die Mannschaft nach dem Rückstand und kam zurück ins Spiel.

Blessin hatte vor seinem Debüt angekündigt, zunächst nur an wenigen der zahlreichen Baustellen arbeiten zu wollen. Der Weg aus der Krise werde allerdings ein Prozess über viele Stufen sein.

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