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Fans von Borussia Mönchengladbach randalieren beim Derby gegen Köln

Borussia Mönchengladbach verliert das Derby gegen den 1. FC Köln mit 1:2 und steht nach fünf Spielen ohne Punkt auf dem letzten Platz. Überschattet wurde die Partie von Ausschreitungen eigener Fans, die zu einer zweiminütigen Unterbrechung führten. Geschäftsführer Markus Aretz und Sport-Chef Rouven Schröder verurteilten das Verhalten deutlich.

GladbachLIVE · 12.10.2026 · 09:56 Uhr

Artikelbild der Quelle zu: Derby-Krawalle: Gladbach-Bosse werden deutlich
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Borussia Mönchengladbach befindet sich sportlich in einer schwierigen Lage. Unter dem neuen Trainer Alexander Blessin (53) unterlag die Mannschaft dem 1. FC Köln im Derby mit 1:2. Es war die fünfte Niederlage im fünften Saisonspiel, wodurch Gladbach als Tabellenletzter noch ohne Punkte dasteht.

Den aus Sicht von GladbachLIVE absoluten Negativhöhepunkt bildeten die Ausschreitungen der eigenen Anhänger, die das sportliche Debakel zusätzlich überschatteten. In der 76. Minute geriet die Situation auf den Tribünen so außer Kontrolle, dass Schiedsrichter Florian Badstübner die Partie für zwei Minuten unterbrechen musste.

Aus dem Gästeblock der Gladbacher flogen wiederholt Raketen in den Bereich der Kölner Fans, zudem kam es zu heftigen Schlägereien. Eine Plexiglas-Trennwand wurde durch massive Gewalteinwirkung demoliert, sodass die Polizei eingreifen und die Randalierer voneinander trennen musste.

Laut einem Bericht von bild.de zeigten sich die Verantwortlichen des Klubs fassungslos und beschämt über das Auftreten der Randalierer.

Geschäftsführer Markus Aretz (60) verurteilte das Werfen von Böllern und das Abschießen von Raketen sowie die dadurch entstehende Gefährdung von Menschen aufs Schärfste. Solches Verhalten habe im Stadion nichts zu suchen und entspreche nicht dem Bild, das der Verein abgeben wolle. Für den Fall, dass sich jemand verletzt habe, entschuldige sich der Verein bereits jetzt.

Auch Sport-Chef Rouven Schröder (53) zeigte sich schockiert. Als Familienvater wolle er nicht sehen, wie Böller durch die Kurven fliegen und er das Gefühl haben müsse, getroffen werden zu können. Das gehöre sich einfach nicht.

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