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Düsseldorf: Rapper Haftbefehl sagt Konzerte wegen Gesundheitsproblemen ab

Der Rapper Haftbefehl streicht seine geplanten Auftritte, darunter das Konzert in Düsseldorf. Sein Bruder Cem Anhan teilte auf Instagram mit, der 40-Jährige sei in ärztlicher Obhut und müsse sich auf seine Gesundheit konzentrieren. Bei Eventim sind die Termine weiterhin gelistet.

DerWesten · 12.10.2026 · 07:45 Uhr

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Der Rapper Haftbefehl muss wegen ernsthafter gesundheitlicher Probleme seine geplanten Konzerte absagen. Das gab sein Bruder Cem Anhan, der in der Musikszene als Rapper Capo auftritt, über Instagram bekannt. Haftbefehl selbst könne sich derzeit nicht direkt an seine Fans wenden, hieß es.

In einem Video schilderte Cem Anhan die Lage des 40-Jährigen. Dieser stehe aktuell unter ärztlicher Aufsicht und müsse sich vollständig auf seine Gesundheit konzentrieren. Deshalb habe man im engsten Kreis entschieden, die angekündigten Konzerte abzusagen.

Für die kurzfristige Absage entschuldigte sich Cem Anhan bei den Anhängern. Der Familie sei bewusst, dass die Nachricht bei vielen Menschen große Enttäuschung auslöse. Er bat die Fans dennoch eindringlich, die Entscheidung zu respektieren.

Haftbefehl, bürgerlich Aykut Anhan, wurde am 16. Dezember 1985 in Offenbach am Main geboren. Im Oktober hätte er in Düsseldorf und in Berlin auftreten sollen. Auf der Ticketplattform Eventim werden die Termine in beiden Städten trotz der Absage weiterhin aufgeführt.

Der aus dem hessischen Offenbach stammende Musiker lebt heute mit seiner Familie in der Region Stuttgart. Schon länger hat er mit gesundheitlichen Schwierigkeiten zu tun. Im vergangenen Juni zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück und kündigte eine Pause an. Zuvor waren bereits mehrere Festivalauftritte kurzfristig ausgefallen.

Seinen damaligen Rückzug begründete Aykut Anhan mit einer Netflix-Dokumentation über sein Leben. Darin sprach er offen über seine Drogensucht und die gravierenden Folgen seines Kokainkonsums. Die dadurch entstandene öffentliche Aufmerksamkeit habe ihn nach seiner Darstellung zusätzlich enorm belastet.

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