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NRW-Innenminister Reul äußert sich im Ausschuss zu OP und Sprechproblemen

Herbert Reul (CDU) hat im Innenausschuss des Landtags über seine Gesundheit gesprochen. Laut WDR ließ er im Sommer einen Eingriff wegen einer zitternden Hand vornehmen. Das Zittern sei behoben, danach seien jedoch Schwierigkeiten beim deutlichen Sprechen aufgetreten.

DerWesten · 09.10.2026 · 06:34 Uhr

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Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hat im Innenausschuss des Landtags vergleichsweise offen über seinen Gesundheitszustand gesprochen. Das berichtete der WDR am Donnerstag, dem 8. Oktober. Demnach musste sich Reul einem Eingriff unterziehen, dessen Folgen er bis heute spürt.

Wie DerWesten schreibt, fällt seit einigen Wochen auf, dass der Minister anders spricht. Der Grund: In den Sommerferien ließ er einen medizinischen Eingriff vornehmen, bei dem es um seine zitternde Hand ging.

Nach den vom WDR wiedergegebenen Äußerungen aus der Ausschusssitzung ist dieses Problem inzwischen beseitigt. Seit dem Eingriff habe Reul aber Schwierigkeiten, deutlich zu sprechen. DerWesten verweist darauf, dass sein sehr kurzer Krankenhausaufenthalt möglicherweise mit den Komplikationen zusammenhängen könnte. Reul sagte demnach, er sei sehr schnell aus der Klinik entlassen worden, weil es im Hürtgenwald brannte. Aus diesem Grund habe er auch seinen Urlaub gestrichen.

Ob sich die Beschwerden auf Reuls politische Zukunft auswirken, ist laut DerWesten offen. In der Sitzung erklärte der Minister selbst, er sei „gesund und munter“. Zuletzt hatte er geäußert, er könne sich eine dritte Amtszeit durchaus vorstellen.

Die SPD-Abgeordnete Christina Kampmann wünschte Reul im Namen des Ausschusses eine schnelle Genesung. Dafür habe es dem WDR zufolge Applaus von allen Fraktionen gegeben.

Reul ist seit 2017 Innenminister von Nordrhein-Westfalen. Zuvor gehörte er von 2004 bis 2017 dem Europäischen Parlament an. Dem nordrhein-westfälischen Landtag gehörte er von 1985 bis 2004 an, seit 2022 sitzt er erneut in diesem Parlament.

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