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Lkw rutscht in Münster-Coerde Richtung Gleise: Bahnstrecke gesperrt

In Münster-Coerde ist ein 40-Tonner am Montagmorgen von der Straße abgekommen und in einen Graben gerutscht. Ein Strommast verhinderte, dass der Lkw vollständig auf die benachbarten Bahngleise rutschte. Die Strecke zwischen Münster und Rheine war stundenlang gesperrt.

WDR · 12.10.2026 · 11:01 Uhr

Lkw-Unfall verursacht Bahnstreckensperrung | TN
Bild aus der Originalquelle

Ein 40-Tonner ist am Montagmorgen, dem 12. Oktober, in Münster-Coerde auf der Straße „Zum Rieselfeld“ von der Fahrbahn abgekommen und in einen Graben gerutscht. Der Graben liegt neben einer Bahnstrecke. Der Unfall sorgte teilweise für eine Sperrung von Gleisen und Straße.

Ein großer Strommast stoppte den Laster und verhinderte, dass er komplett auf die Gleise der Deutschen Bahn rutschte. Nach Angaben der Feuerwehr Münster wären die Gleise außer Betrieb gewesen, wenn der Mast umgedrückt worden wäre. Die Feuerwehr sichert den Lkw deshalb mit ihrem Rüstwagen über ein Seil.

Für die Bergung musste zunächst das Asphaltgranulat abgepumpt werden, das der Lkw geladen hatte. Die Feuerwehr sperrte die Straße für die Bergung. Am Mittag wurde der Lkw aufgerichtet und geborgen.

Die Bahnstrecke zwischen Münster und Rheine war durch den Unfall am Montag in beide Richtungen stundenlang gesperrt. Zeitweise konnten Züge auf einem Gleis mit langsamer Geschwindigkeit fahren. Viele Züge fielen komplett aus; für andere wurde ein Ersatzverkehr zwischen Münster und Greven eingerichtet.

Am frühen Nachmittag waren die Gleise und die Straße im Norden von Münster wieder frei. Die Bahn prüfte danach die Spannung der Oberleitungen mit einem Spezialzug und gab die Strecke am frühen Abend wieder für Züge frei.

Laut Deutscher Bahn waren vor allem drei Verbindungen zwischen Rheine, Greven und Münster betroffen: der RE7, der RE15 und die RB65.

Die Angaben stammen laut WDR unter anderem von der Feuerwehr Münster, der Deutschen Bahn und einer Reporterin vor Ort.

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