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Nach fünf Niederlagen Letzter: Schröder sieht bei Gladbach Fortschritte

Trotz der fünften Niederlage in Serie sieht Sportdirektor Rouven Schröder bei Borussia Mönchengladbach Fortschritte. Nach dem 1:2 im Rheinderby steht der Klub mit 7:18 Toren am Tabellenende. Laut einer dpa-Meldung bei Transfermarkt ist der Saisonstart der schlechteste der Vereinsgeschichte.

90PLUS · 12.10.2026 · 11:25 Uhr

Rouven Schröder, Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach, mit ernster Miene am Spielfeldrand
Bild aus der Originalquelle

Borussia Mönchengladbach hat nach fünf Spielen fünf Niederlagen kassiert und steht am Tabellenende. Sportdirektor Rouven Schröder sieht trotz des 1:2 im Rheinderby Fortschritte. Laut einer dpa-Meldung bei Transfermarkt vom 12. Oktober ist der Saisonstart der schlechteste der Vereinsgeschichte.

Die Bilanz von 7:18 Toren unterstreicht nach Darstellung von 90PLUS, wie wenig Spielraum die Borussia hat. Bislang haben 15 Vereine eine Bundesligasaison mit fünf Niederlagen begonnen; nur fünf davon sind am Ende abgestiegen.

Nach der Niederlage entlud sich der Frust der Gladbach-Anhänger vor dem Gästeblock. Leuchtraketen flogen zum Teil auf die Kölner Tribüne, zudem kam es auf den Rängen zu einer Prügelei. Schiedsrichter Florian Badstübner unterbrach das Spiel deshalb kurz.

Schröder zeigte sich von den Vorfällen schockiert. Er sagte, er sei selbst Familienvater und wolle keine Böller durch die Kurven fliegen sehen, wo er das Gefühl habe, am ehesten getroffen zu werden.

Das Derby war das Debüt von Alexander Blessin als Gladbach-Trainer. Trotz der fünften Niederlage in Serie bewertete Schröder den Auftritt positiv: Die Mannschaft sei sehr gut eingestellt und vorbereitet gewesen. Defensiv wirkte die Borussia stabiler; sie kassierte erstmals in dieser Saison weniger als drei Gegentore.

Individuelle Fehler in der Abwehr und falsche Entscheidungen bei aussichtsreichen Angriffen halfen jedoch Köln zum Sieg. Laut dpa reichte den Gastgebern ein allenfalls durchschnittlicher Auftritt, obwohl zwei zentrale Stürmer fehlten. Philipp Sander erklärte, die Leistung gebe ihm trotz des Ergebnisses Mut.

Alexander Blessin hob den Einsatz über 90 Minuten plus Nachspielzeit hervor und forderte, den Fans gegenüber klare Haltung zu zeigen. Er zeigte sich überzeugt, dass die Punkte kommen, wenn die Mannschaft so weiterarbeitet. Lothar Matthäus rechnet dagegen mit Abstiegskampf bis zum letzten Spieltag.

Im bevorstehenden Heimspiel wartet mit der TSG Hoffenheim der Tabellenvorletzte, der drei Punkte vor Gladbach liegt. Eine weitere Niederlage könnte den Abstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen früh vergrößern. Nach Einschätzung von 90PLUS braucht der Trainerwechsel zu Blessin daher bald ein Ergebnis, das mehr trägt als eine positive Einschätzung.

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