Dortmund: Max Kruse steigt mit Spaghetti-Eis ins Geschäft mit dem BVB ein
Der frühere Profi Max Kruse ist Teilhaber der Eismarke Byce und arbeitet nach eigenen Angaben mit Borussia Dortmund zusammen. Gemeinsam mit weiteren Klubs aus NRW soll es Spaghetti-Eis in den jeweiligen Vereinsfarben geben. Als Spieler wäre Kruse vor Jahren beinahe zum BVB gewechselt.

Der ehemalige Fußballprofi Max Kruse ist unter die Unternehmer gegangen und kooperiert mit Borussia Dortmund. Das hat der 38-Jährige im Gespräch mit der Bild erzählt. Ein Wechsel zum BVB als Spieler kam vor einigen Jahren nicht zustande.
Kruse hatte seine aktive Laufbahn im November 2023 beendet. Seither ist er in der Öffentlichkeit nach der Darstellung von Ruhr24 fast noch präsenter als zuvor: Der frühere Stürmer wirkt im Trash-TV mit, betreibt einen eigenen Podcast und tritt gelegentlich als TV-Experte auf.
Nun stellt er laut Bild Eis für Fußballvereine her. Kruse sprach von „Vereins-Eis“ und erklärte, es handle sich um Spaghetti-Eis. Man arbeite mit Klubs wie Borussia Dortmund zusammen und biete das Eis in den jeweiligen Vereinsfarben im Stadion an.
Kruse ist Teilhaber bei „Byce – Das Eis für echte Fans“. Die Geschäftsidee entwickelte er mit einem Freund, den er in Paderborn kennengelernt hat. Dessen Familienunternehmen stellt seit 30 Jahren Eis her. Irgendwann sei die Frage aufgekommen, warum man nicht gemeinsam Vereins-Eis machen solle, so Kruse. Daraufhin habe man das Projekt gestartet.
Byce hat nach Angaben des Berichts inzwischen Partnerschaften mit mehreren Vereinen zwischen der 1. und der 3. Liga geschlossen. Neben dem BVB gehören dazu der MSV Duisburg, der VfL Bochum, Preußen Münster, Fortuna Düsseldorf und Arminia Bielefeld.
Kruse sagte, viele Klubs hätten bereits Eispartner, weshalb man nicht überall zum Zug komme. In Nordrhein-Westfalen habe es bei einigen Vereinen aber geklappt. Besonders stolz ist der 14-malige DFB-Nationalspieler auf die Produktion: Das Eis werde zu hundert Prozent selbst hergestellt.
Bereits 2024 hatte Kruse erzählt, dass er als Spieler beinahe beim BVB gelandet wäre. Der Transfer scheiterte jedoch. Jahre später arbeitet er nun auf anderem Weg mit dem Verein zusammen.