Köln: Sechs Verletzte bei Ausschreitungen im Rheinderby, auch ein Kind
Beim Rheinderby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach sind auf der Tribüne sechs Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei trafen die Verletzungen zwei Stadionbesucher, eine Ordnerin und drei Polizisten. Auch ein Kind ist betroffen. Zur Schwere der Verletzungen machten die Ermittler zunächst keine Angaben.

Bei den Ausschreitungen auf der Tribüne während des Rheinderbys zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach sind sechs Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich um zwei Stadionbesucher, eine Ordnerin und drei Polizisten. Unter den Verletzten ist auch ein Kind. Wie schwer die Verletzungen sind, teilten die Ermittler zunächst nicht mit.
Auslöser der Auseinandersetzungen war offenbar der Treffer zum 2:1 für den 1. FC Köln, den Saïd El Mala in der 67. Minute erzielte. Danach gerieten Anhänger am Gästeblock im Oberrang des Kölner Stadions aneinander. Gladbacher Fans traten Plexiglasschutzscheiben zwischen den Blöcken aus ihrer Verankerung. Außerdem wurden Böller und Leuchtraketen gezündet. Aus dem Gladbacher Block flog zudem Pyrotechnik auf die Tribüne, auf der sich Kölner Fans befanden.
Es vergingen mehrere Minuten, bis die Polizei eingriff.
Gladbachs Sportchef Rouven Schröder zeigte sich nach dem Spiel entsetzt. Er sagte, er sei ebenfalls Familienvater. Er wolle nicht erleben, dass Böller durch die Kurven fliegen, wenn man dabei das Gefühl habe, selbst getroffen werden zu können.