Gladbach: Sander glaubt nach fünf Pleiten an die Wende
Borussia Mönchengladbach hat alle fünf Saisonspiele verloren und steht am Tabellenende. Nach dem 1:2 im Rheinischen Derby beim 1. FC Köln sieht Mittelfeldspieler Philipp Sander dennoch Grund zur Zuversicht. Er verweist auf die starke erste Halbzeit und die Arbeit des neuen Trainers Alexander Blessin.

Borussia Mönchengladbach hat in dieser Saison fünf Spiele bestritten und alle fünf verloren. Der Klub ist Tabellenletzter. Zuletzt unterlag die Mannschaft im Rheinischen Derby beim 1. FC Köln mit 1:2. Mittelfeldspieler Philipp Sander (28) lässt sich davon nicht entmutigen und erkennt erste Anzeichen für eine Wende.
Mit dem Auftritt in Köln war Sander nach eigener Aussage nicht unzufrieden. Nach der Partie räumte er ein, dass man das in Gladbach nicht gern höre. Die Leistung gebe ihm aber „wirklich Mut“.
Zuversichtlich stimmte ihn vor allem die erste Halbzeit. Nach seiner Einschätzung war Gladbach dort die klar bessere Mannschaft, übernahm phasenweise die Kontrolle und stellte den Gegner vor Probleme. Die Borussia müsse sich für ihren Aufwand allerdings auch belohnen. Nach dem Rückstand hätten genügend Möglichkeiten bestanden, noch zum 2:2 auszugleichen.
Hoffnung macht Sander außerdem die Arbeit unter dem neuen Trainer Alexander Blessin. Schon im ersten Spiel seien Fortschritte zu sehen gewesen. Besonders gefielen ihm das Anlaufen und die Kompaktheit. Nun komme es darauf an, die Abläufe weiter zu verbessern und die guten Ansätze in Punkte umzumünzen.
Sander betonte, es liege eine Menge Arbeit vor der Mannschaft. Er glaube aber an die Truppe und an deren individuelle Qualität. Seine Prognose: In den kommenden Wochen werde das Team sich entwickeln und Punkte holen.
Das nächste Spiel ist das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim. Sander forderte, dass die Mannschaft nach dem Fehlstart den Kopf nicht in den Sand stecken dürfe.