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A57 bei Neuss: Lkw-Fahrer nach Auffahrunfall in Lebensgefahr

Auf der A57 in Fahrtrichtung Nimwegen sind am Montagnachmittag (12. Oktober) bei der Anschlussstelle Büttgen zwei Lastwagen zusammengestoßen. Ein Fahrer wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Die Bergung der Fahrzeuge dauerte zunächst an, rund um die Anschlussstelle gab es erhebliche Behinderungen.

DerWesten · 12.10.2026 · 17:41 Uhr

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Bei einem schweren Lkw-Unfall auf der A57 bei Neuss ist am Montagnachmittag (12. Oktober) ein Fahrer lebensgefährlich verletzt worden. Gegen 14.14 Uhr stießen in Höhe der Anschlussstelle Büttgen in Fahrtrichtung Nimwegen zwei Lastwagen zusammen. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte sich an der Stelle kurz zuvor ein Stau gebildet.

Der Fahrer des vorderen Gespanns musste demnach abbremsen und wich auf den Seitenstreifen aus, um eine Kollision zu vermeiden. Der Fahrer des nachfolgenden Lastwagens konnte offenbar nicht mehr rechtzeitig reagieren. Auch er versuchte, auf den Seitenstreifen auszuweichen, und fuhr dabei auf das Heck des vorderen Fahrzeugs auf.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer des hinteren Lastwagens in seiner Kabine eingeklemmt. Die Feuerwehr rückte an und befreite den Mann aus dem Führerhaus. Er erlitt bei dem Zusammenstoß lebensgefährliche Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn nach der Rettung zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.

Auf dem Weg zur Unfallstelle befindet sich ein Verkehrsunfallteam der Polizei. Die Beamten sollen vor Ort Spuren sichern und den genauen Hergang der Kollision aufnehmen. Die Bergung der beiden Lastwagen ist aufwendig und war zunächst noch nicht abgeschlossen.

Rund um die Anschlussstelle Büttgen kommt es derzeit zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Verkehrsteilnehmer sollen die Unfallstelle weiträumig umfahren und auf den Verkehrswarnfunk achten. Die Ermittlungen zu dem Unfall dauern an.

Zum richtigen Verhalten bei Unfällen und Staus gelten diese Hinweise: Sobald der Verkehr auf Autobahnen oder mehrspurigen Außerortsstraßen stockt, sollte eine Rettungsgasse zwischen der ganz linken und der direkt daneben liegenden rechten Fahrspur gebildet werden, und zwar nicht erst beim Eintreffen von Einsatzfahrzeugen. Wer selbst in einen Unfall verwickelt ist, schaltet die Warnblinkanlage ein, zieht eine Warnweste an, sichert die Unfallstelle ab und bringt sich hinter der Leitplanke in Sicherheit. Beim Heranfahren an eine Unfallstelle sind vorsichtiges Abbremsen und ausreichender Abstand wichtig.

Bei Verletzten ist sofort der Notruf 112 zu wählen, wobei Unfallort und Lage geschildert werden sollten. Ersthelfer sollen helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Die Rettungsgasse darf niemals genutzt werden, um schneller voranzukommen.

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