Art Garfunkel sagt Hamburger Konzert am 24. Oktober wegen Atemwegsinfektion ab
Der 84-jährige Art Garfunkel hat seinen einzigen Auftritt in Deutschland in diesem Jahr abgesagt. Als Grund nennt er eine Atemwegsinfektion. Der Veranstalter hofft auf einen Nachholtermin, die Elbphilharmonie schließt einen Ersatztermin aus.

Der US-amerikanische Sänger und Musiker Art Garfunkel hat sein einziges Konzert in Deutschland aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Der Auftritt war für den 24. Oktober in Hamburg geplant, im großen Saal der Elbphilharmonie. Laut einer Erklärung des 84-Jährigen, die über das Facebook-Profil des Konzertveranstalters Karsten Jahnke verbreitet wurde, wurde bei ihm eine Atemwegsinfektion festgestellt. Sein Arzt habe ihm deshalb geraten, sich auszuruhen und zu genesen.
Zum Thema Nachholtermin gibt es unterschiedliche Angaben. Der Veranstalter Karsten Jahnke erklärte, man bemühe sich um einen Termin und wolle diesen so bald wie möglich bekanntgeben. Die Elbphilharmonie teilte dagegen auf ihrer Homepage mit, dass es keinen Ersatztermin geben werde. Garfunkel hatte zuvor bereits mehrere Konzerte in Großbritannien abgesagt.
In seiner Erklärung schrieb Garfunkel, es breche ihm das Herz, die Auftritte verschieben zu müssen. In seiner jetzigen Lebensphase sei es ein Geschenk, vom Publikum so herzlich empfangen zu werden und so viel Zuneigung zu erfahren, das sich kaum in Worte fassen lasse. Er versprach, auf die Bühne zurückzukehren, sobald es seine Gesundheit erlaube. Seine Fans bat er, sich keine Sorgen zu machen: Er sei in guten Händen und zuversichtlich, dass alles wieder gut werde.
Nach Angaben des Veranstalters Karsten Jahnke wäre das Konzert in Hamburg Garfunkels erster Auftritt in Deutschland seit 2019 gewesen.
Weltweit bekannt wurde Garfunkel als Partner von Paul Simon, der ebenfalls 84 Jahre alt ist, im Duo Simon & Garfunkel. Zu den bekanntesten Stücken der beiden zählen „The Sound of Silence“ und „Bridge Over Troubled Water“. 1981 kamen rund 500.000 Menschen in den New Yorker Central Park, um das Duo zu sehen. Das war bis dahin das größte Rockkonzert einer einzelnen Band.