A57 in Richtung Niederlande nach zwei Unfällen wieder frei
Nach zwei Unfällen auf der A57 in Richtung Niederlande ist ein Mensch lebensgefährlich verletzt worden, kilometerlange Staus waren die Folge. Inzwischen fließt der Verkehr wieder.

Die Autobahn 57 in Richtung Niederlande, die nach zwei Verkehrsunfällen stundenlang gesperrt war, ist wieder frei. Das teilte ein Polizeisprecher in Düsseldorf auf Anfrage mit. Dabei war ein Mensch lebensgefährlich verletzt worden.
Lastwagen hatten zwischen Meerbusch und Krefeld eine Betonschutzwand an einer Brücke so stark beschädigt, dass Experten hinzugezogen werden mussten. Diese sollten klären, ob die Autobahn wieder freigegeben werden kann. Es kam zu kilometerlangen Staus.
Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Lastwagen gebremst. Der nachfolgende Fahrer fuhr beim Ausweichversuch gegen die Betonwand. In der Folge wurde auch die Straßendecke beschädigt.
Ein Sprecher der Autobahn GmbH sagte auf Anfrage, die Brücke selbst sei unbeschädigt geblieben, wie eine Begutachtung ergeben habe. Die Autobahn könne daher wieder freigegeben werden. Die Mittelschutzwand sei über mehrere Meter aus der Verankerung gerissen worden.
Bei der Kollision dreier Lkw sei zudem eine Fahrerkabine abgerissen worden. Weiter südlich bei Neuss kam es in gleicher Fahrtrichtung zu einem zweiten Unfall, an dem zwei Lkw beteiligt waren. Dabei wurde ein Mensch lebensgefährlich verletzt. Inzwischen fließt der Verkehr wieder.