Bornheim: Trinkwasser soll weiterhin abgekocht werden
Der Rhein-Sieg-Kreis hat die Menschen in Bornheim aufgefordert, ihr Trinkwasser weiterhin abzukochen. Die Warnung wird erst aufgehoben, wenn drei aufeinanderfolgende Wasserproben unauffällig sind. Zwei Proben liegen bisher ohne Nachweis von Erregern vor, die dritte wird noch ausgewertet.

Die Menschen in Bornheim zwischen Köln und Bonn sind aufgefordert, ihr Trinkwasser weiterhin abzukochen. Das hat der Rhein-Sieg-Kreis mitgeteilt.
Die Warnung wird nach Angaben des Kreises erst aufgehoben, wenn drei aufeinanderfolgende Wasserproben unauffällig sind. Bisher liegen zwei Proben ohne Nachweis von Erregern vor; die dritte befindet sich derzeit in der Auswertung. Die Entwarnung werde über die Warn-App Nina veröffentlicht.
Das Abkochgebot war am Freitag als vorbeugende Maßnahme ausgesprochen worden, da eine Kontamination des Leitungsnetzes von Bornheim befürchtet werden musste.
E.coli-Bakterien waren im Wasserwerk Urfeld in Wesseling nachgewiesen worden, das mit seinem Wasser zum Teil auch Bornheim versorgt. Daraufhin wurde das Wasser mit Chlor versetzt. E.coli-Bakterien können Übelkeit, Durchfall und Fieber verursachen.
Das Wasser sollte vor dem Trinken, der Zubereitung von Speisen, dem Zähneputzen und dem Reinigen offener Wunden abgekocht und anschließend abgekühlt werden. Auch Wasser zum Waschen von Lebensmitteln für den Rohverzehr, etwa von Salat und Obst, sollte abgekocht werden.