NRW: Kartoffelernte 2026 nach ersten Schätzungen deutlich niedriger
Nach ersten Schätzungen von Information und Technik Nordrhein-Westfalen, dem Statistischen Landesamt, wird die Kartoffelernte in Nordrhein-Westfalen 2026 voraussichtlich um 27,8 Prozent niedriger ausfallen als 2025. Auch die Anbaufläche und der Hektarertrag sinken. Der erwartete Hektarertrag wäre der niedrigste seit dem Hitzejahr 2018. Als Ursache wird langanhaltende Hitze und Trockenheit während der Sommermonate genannt.

Nach Angaben von Information und Technik Nordrhein-Westfalen, dem Statistischen Landesamt, wird die Kartoffelernte in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2026 voraussichtlich deutlich geringer ausfallen. Die erwartete Erntemenge liegt laut ersten Schätzungen um 27,8 Prozent unter dem Ergebnis des guten Erntejahres 2025, als rund 2,5 Millionen Tonnen geerntet wurden. Damit läge die Erntemenge um 14,2 Prozent unter dem Mittel der Jahre 2020 bis 2025.
Auch die Anbaufläche für Kartoffeln wird kleiner: Sie sinkt um 6.200 Hektar beziehungsweise 12,9 Prozent auf 41.500 Hektar im Jahr 2026. Zugleich geht der Hektarertrag gegenüber dem Vorjahr zurück. Nach drei Jahren mit mehr als 50 Tonnen je Hektar wird er für 2026 voraussichtlich auf 43,1 Tonnen je Hektar sinken.
Der erwartete Hektarertrag wäre der niedrigste seit dem Hitzejahr 2018, in dem 39,8 Tonnen je Hektar erreicht wurden. Als Ursache für den niedrigeren Hektarertrag im Jahr 2026 wird die langanhaltende Hitze und Trockenheit während der Sommermonate genannt.