A31 bei Dorsten: Nach Unfall drei Kilometer als Falschfahrer unterwegs
Ein 62-Jähriger ist mit seinem beschädigten Auto rund drei Kilometer entgegen der Fahrtrichtung auf der A31 gefahren, nachdem es auf dem Parkplatz „Kalter Bach“ zu einem Unfall gekommen war. Die Polizei stoppte ihn im Bereich der Anschlussstelle Lembeck. Ob Drogen oder Alkohol eine Rolle spielten, ist bislang nicht bekannt.

Ein 62-Jähriger ist mit seinem beschädigten Auto auf der A31 bei Dorsten rund drei Kilometer entgegen der Fahrtrichtung gefahren. Die Polizei konnte den Falschfahrer schließlich stoppen.
Gegen 22:15 Uhr war die Polizei von einem Anrufer über einen Unfall auf dem Parkplatz „Kalter Bach“ informiert worden. Während eine Streife auf dem Weg dorthin war, gingen bei der Leitstelle mehrere Meldungen über einen Falschfahrer ein.
Im Bereich der Anschlussstelle Lembeck konnten Polizisten das Auto anhalten. Dabei handelte es sich laut Polizei um das Fahrzeug, das an dem Unfall auf dem Parkplatz beteiligt gewesen war.
Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass sich der Fahrer mit seinem Wagen überschlagen hatte. Anschließend setzte er die Fahrt in falscher Richtung fort.
Nach Angaben der Autobahnpolizei Münster hatte man großes Glück, da bei dem Unfall und der anschließenden Falschfahrt keine Unbeteiligten verletzt wurden.
Ob der Fahrer unter Drogeneinfluss stand oder alkoholisiert war, ist bisher nicht bekannt. Der 62-Jährige befindet sich derzeit im Krankenhaus und wird untersucht.