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Xanten: Bürgermeister sieht Weihnachtsbeleuchtung durch Sponsoren gesichert

Weil der Stadt Xanten das Geld fehlt, stand die Weihnachtsbeleuchtung 2026 auf der Kippe. Nun springen Sponsoren ein. Bürgermeister Rafael Zur erklärte bei Facebook, die Beleuchtung sei gesichert.

tagesschau · 13.10.2026 · 10:57 Uhr

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Die Weihnachtsbeleuchtung in Xanten stand in diesem Jahr auf der Kippe, weil der Stadt das Geld fehlt. Nun springen Sponsoren ein. Laut Bürgermeister Rafael Zur ist die Weihnachtsbeleuchtung 2026 damit gesichert. Er schrieb bei Facebook von einer „Welle an Rückhalt“ und zeigte sich davon tief berührt. Xanten stehe zusammen, wenn es darauf ankomme.

Noch in der vergangenen Woche hatte die Stadt wegen der angespannten Haushaltslage mitgeteilt, die Weihnachtsbeleuchtung in diesem Jahr nicht finanzieren zu können. Sie zählt zu den freiwilligen Leistungen, für die derzeit keine zusätzlichen Mittel ausgegeben werden dürfen.

Zur kündigte an, die Details würden in dieser Woche bekanntgegeben. Er teilte bereits mit, dank dreier großzügiger Sponsoren könne man aufatmen. Demnach übernehmen zwei Sponsoren die Beleuchtung für den Kleinen und den Großen Markt. Alle weiteren Maßnahmen würden durch bereits vorhandene Mittel und einen weiteren Großsponsor getragen.

Die Lichtinstallationen aus den vergangenen Jahren sind zwar vorhanden, müssen aber vor dem Einsatz überprüft, zum Teil repariert und angeschlossen werden. Dafür werden laut einer Mitteilung der Stadt in der vergangenen Woche rund 20.000 Euro benötigt.

Xanten hatte 2019 die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt von der Interessengemeinschaft Gewerbetreibender Xanten (IGX) übernommen. Seitdem trägt die Stadt die Kosten. Im vergangenen Jahr beliefen sie sich auf etwa 26.000 Euro. Um zu sparen, wollte die Stadt in diesem Jahr bereits auf kleine beleuchtete Bäume an den Laternen in der Fußgängerzone verzichten, die rund 6.000 Euro gekostet hätten.

Dass Weihnachtsbeleuchtung nicht zwingend aus der Stadtkasse finanziert werden muss, zeigt die Oststraße in Duisburg-Neudorf. Dort kümmern sich Händlerinnen und Bürger selbst um die Finanzierung von Sternen und Lichterketten. Diese bleiben das ganze Jahr hängen, wodurch die Montagekosten entfallen. Zur Adventszeit werden sie angeknipst.

Zur ruft laut seinem Facebook-Beitrag die Menschen dazu auf, gemeinsam zu überlegen, wie Straßen, Plätze und Schaufenster in diesem Jahr noch heller und schöner zum Leuchten gebracht werden können. Der Bericht deutet an, dass er in der Krise auch eine Chance sieht.

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