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Anteil ausländischer Schüler in NRW binnen zehn Jahren verdoppelt

Laut dem Statistikamt IT.NRW hat sich der Anteil ausländischer Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen binnen zehn Jahren verdoppelt. Im Schuljahr 2025/26 lag er bei 18,1 Prozent.

n-tv.de · 13.10.2026 · 11:48 Uhr

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In den Schulen in Nordrhein-Westfalen steigt die Zahl ausländischer Schülerinnen und Schüler. Laut dem Statistikamt IT.NRW hat sich ihr Anteil binnen zehn Jahren verdoppelt.

Im Schuljahr 2025/26 besaßen demnach rund 457.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in NRW eine ausländische Staatsangehörigkeit. Das entspricht 18,1 Prozent der insgesamt rund 2,53 Millionen Schülerinnen und Schüler. Im Schuljahr 2015/16 lag der Anteil der Lernenden ohne deutsche Staatsangehörigkeit bei 8,9 Prozent.

Fast 40 Prozent der Schülerinnen und Schüler ohne deutschen Pass haben laut IT.NRW eine syrische, ukrainische oder irakische Staatsangehörigkeit. Die Zahl syrischer Schüler sei in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gewachsen.

Bei irakischen Schülerinnen und Schülern verlief die Entwicklung ähnlich, zuletzt war die Zahl dort jedoch wieder leicht rückläufig. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022 stieg die Zahl ukrainischer Schülerinnen und Schüler deutlich an.

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