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BVB verlängert mit Trainer Kovac bis 2029 – Fans sind gespalten

Borussia Dortmund hat den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Trainer Niko Kovac bis 2029 verlängert. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken sprach von einem klaren Zeichen für Konstanz und Stabilität. Bei nicht wenigen Fans stößt die Entscheidung auf Kritik.

MOPO · 13.10.2026 · 11:39 Uhr

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Borussia Dortmund hat den Vertrag mit Cheftrainer Niko Kovac bis 2029 verlängert. Der bisherige Kontrakt wäre zum Saisonende ausgelaufen. Nicht wenige Anhänger sehen den 54-Jährigen allerdings kritisch.

Sport-Geschäftsführer Lars Ricken sagte am Dienstag, der Verein befinde sich seit Kovacs Amtsantritt vor etwas mehr als anderthalb Jahren auf einem sehr guten Weg. Kovac habe die Mannschaft konstant weiterentwickelt und genieße im Klub eine hohe Akzeptanz. Die Verlängerung nannte Ricken ein klares Zeichen für Konstanz und Stabilität.

Kovac ist seit Februar 2025 BVB-Trainer und hat den damals wankenden Klub deutlich stabilisiert. Von Platz elf aus führte er die Dortmunder noch in die Champions League. In der vergangenen Saison wurde der BVB Vizemeister.

Nach der Niederlage im Supercup gegen Bayern München (1:2) gewann der BVB in dieser Saison sechs von sieben Pflichtspielen, davon vier in der Bundesliga. Die Serie endete am Freitag mit einem 2:2 gegen Werder Bremen. Dieses Unentschieden kostete den BVB die Tabellenführung.

Klubchef Carsten Cramer lobte, Kovac habe eine große Identifikation mit dem BVB und passe sehr gut zum Verein. Außerdem sei die Geschlossenheit zwischen Kovac, seinem Trainerteam und der sportlichen Führung enorm wohltuend. Im SID-Interview hatte Cramer von „unfassbar großer Wertschätzung“ gesprochen.

Kovac saß bisher in 53 Bundesliga-Spielen auf der BVB-Bank. Sein Punkteschnitt von 2,15 ist Vereinsrekord.

Der Kroate sagte, man habe eine klare Vorstellung davon, wie man Fußball spiele, wie die Mannschaft auftrete und was nötig sei, um die Ziele zu erreichen. Entscheidend sei, sich nicht mit dem Erreichten zufriedenzugeben, sondern jeden Tag daran zu arbeiten, besser zu werden.

Trotz der guten Ergebnisse wird Kovac bei Teilen der BVB-Fans kritisch gesehen. Einigen Anhängern fehle eine fußballerische Weiterentwicklung. In sozialen Medien reagierten Nutzer auf die Vertragsverlängerung teils mit Unverständnis, einige sprachen von „Terrorball“.

Zugleich erntete der ehemalige Spieler des HSV viel Lob. Unter anderem wurde ihm zugeschrieben, Stabilität in den Verein gebracht zu haben.

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