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Borussia Dortmund verlängert Vertrag mit Trainer Niko Kovac bis 2029

Borussia Dortmund hat den Vertrag mit Trainer Niko Kovac bis zum 30. Juni 2029 verlängert. Sportchef Lars Ricken sieht darin ein Zeichen für Konstanz und Stabilität. Vor dem Champions-League-Spiel beim FK Bodö/Glimt warten acht Begegnungen innerhalb von 24 Tagen auf den BVB.

ad-hoc-news.de · 13.10.2026 · 12:35 Uhr

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Borussia Dortmund hat den Vertrag mit Trainer Niko Kovac bis zum 30. Juni 2029 verlängert. Der 54-jährige Kroate soll den BVB damit bis zu diesem Datum trainieren.

Sportchef Lars Ricken sieht in der Verlängerung ein Zeichen für Konstanz und Stabilität. Vor zwei Wochen hatte der Verein auch die Verträge von Ricken, Geschäftsführer Carsten Cramer und Geschäftsführer Thomas Treß verlängert.

Kovac war nach seinem Amtsantritt Anfang 2025 zunächst mit Skepsis aufgenommen worden. Auch sein pragmatischer Spielstil findet nicht im gesamten Umfeld Zustimmung.

Sportlich verweist der Bericht auf die von dpa genannten Bundesliga-Zahlen: In 53 Spielen unter Kovac holte Dortmund 114 Punkte, was einem Schnitt von 2,15 Zählern pro Partie entspricht. Nach diesen Angaben weist Kovac damit den höchsten Punkteschnitt eines BVB-Trainers auf.

Nach der Trennung von Nuri Sahin sorgte Kovac für Stabilität im Team und führte es erneut in die Champions League. Als Trainer hatte er 2018 mit Eintracht Frankfurt den DFB-Pokal gewonnen; 2019 gelang ihm mit Bayern München das Double aus Meisterschaft und Pokal.

Nach fünf Spieltagen liegt der BVB mit dem SC Freiburg punktgleich auf dem zweiten Tabellenplatz. Ein 2:2 gegen Werder Bremen am vergangenen Freitag verhinderte, dass Dortmund die Tabellenführung verteidigte.

Vor dem Spiel in Bodö warten acht Begegnungen innerhalb von 24 Tagen auf die Dortmunder. Danach folgen unter anderem eine Reise nach Berlin und ein weiterer Flug nach Aserbaidschan. In sechs Tagen stehen rund 11.300 Reisekilometer an.

Das Champions-League-Spiel beim FK Bodö/Glimt findet am Mittwoch um 21.00 Uhr statt. Dortmund muss dafür 80 Kilometer nördlich des Polarkreises antreten. Gespielt wird auf Kunstrasen; Nationalspieler Waldemar Anton erwartet dadurch einen schnelleren Ball und ein anderes Bewegungsbild als auf Naturrasen.

In der vergangenen Champions-League-Saison trennte sich Dortmund zu Hause 2:2 von Bodö/Glimt. Zudem gewann Bodö/Glimt in seiner Arena gegen Manchester City, Inter Mailand und Sporting Lissabon.

Der Verein setzt mit der Verlängerung auf Kontinuität, obwohl der Trainer wegen seines pragmatischen Spielstils nicht überall im Umfeld unumstritten ist. Der Bericht sieht im engen Terminplan, den langen Flugstrecken und den ungewohnten Bedingungen auf Kunstrasen Belastungsfaktoren, die Rotation, Belastungssteuerung und eine stabile Kaderplanung verlangen. Für Dortmund geht es in Bodö demnach neben Punkten auch darum, die Stabilität unter Kovac unter schwierigen Bedingungen zu bestätigen.

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