BVB verlängert mit Kovac bis 2029 – Kommentar sieht Entscheidung positiv
Der BVB hat die Vertragsverlängerung mit Niko Kovac offiziell bestätigt. Der Kroate bleibt demnach bis 2029 Cheftrainer, sofern alles nach Plan läuft. Ein Kommentar hält die Entscheidung trotz Kritik an der Spielweise für richtig und verweist auf Punkteschnitt, Defensive und Ergebnisse, sieht aber Verbesserungsbedarf bei Pokalbilanz, Spielstil und Nachwuchsförderung.

Der BVB hat die Vertragsverlängerung mit Niko Kovac offiziell bestätigt. Der Kroate bleibt demnach bis 2029 Cheftrainer von Borussia Dortmund, sofern alles nach Plan läuft.
In einem Kommentar heißt es, dass es in den vergangenen Monaten berechtigte Kritik an der Spielweise der Mannschaft gab. Dennoch hält der Kommentar die Verlängerung für richtig.
Laut dem Kommentar ist die Punkteausbeute Kovacs herausragend. Er ist nach 50 Bundesligaspielen der Trainer, der als Coach des BVB die meisten Punkte gesammelt hat. Mit 2,15 Punkten pro Bundesligaspiel liegt er laut dem Text unter allen Übungsleitern, die je für Borussia Dortmund in der Bundesliga tätig waren, vorn. Zudem gibt der Kommentar eine Siegquote von derzeit 66 Prozent an, die bisher kein anderer Trainer übertroffen habe.
Als weiteren Pluspunkt nennt der Kommentar die Defensive. Der BVB stellte bereits in der vergangenen Saison die Abwehr mit den wenigsten Gegentoren, und in der laufenden Spielzeit setze sich dieses Bild fort. Der Anteil der Zu-Null-Spiele unter dem 54-Jährigen liegt laut dem Kommentar bei 42 Prozent und ist damit so hoch wie bei keinem seiner Vorgänger.
Auch die Ergebnisse sprechen laut dem Kommentar für Kovac. Nach einem als beispiellos beschriebenen Lauf nach seiner Übernahme erreichte der BVB in der vergangenen Saison ohne größere Probleme den zweiten Platz. In der laufenden Spielzeit kämpft die Mannschaft nach fünf Spieltagen mit aktuell zwei Punkten Vorsprung auf den FC Bayern wieder oben mit.
Ausbaufähig ist laut dem Kommentar die Bilanz in den Pokalwettbewerben. Im vergangenen Jahr scheiterte der BVB im DFB-Pokal im Achtelfinale an Bayer Leverkusen, in der Champions League war in der Zwischenrunde gegen Atalanta Bergamo Schluss. Der Kommentar sieht hier eine Aufgabe für die laufende Saison. Der DFB-Pokal habe in der Ära unter Jürgen Klopp und Thomas Tuchel eigentlich am Ende jeder Saison ein großes Finale garantiert. Laut dem Text stand der Verein im Pokal seit dem Finalsieg 2021 nicht mehr im Berliner Olympiastadion.
Verbesserungsbedarf sieht der Kommentar auch beim Spielstil. Fans in sozialen Netzwerken werfen Kovac vor, sein Ansatz sei zu defensiv und die Spiele machten keinen Spaß. Außerdem sei er kein Ausbilder junger, technisch starker Talente wie Samuele Inacio und Mathis Albert, was vor allem an deren Einsatzzeiten festgemacht werde.
Diese Ansichten der Fans gelte es nun für Kovac zu widerlegen. Laut dem Kommentar ist zwar noch nicht alles gut, aber unter Kovac bei weitem nicht alles schlecht. Der Punktschnitt in der Bundesliga passe. Der Kampf um Titel könne stärker in den Mittelpunkt rücken, und die Fans müssten wieder ins Boot geholt werden.