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Borna Sosa steht bei Köln erstmals in der Startelf – Wagner begründet die Wahl

Borna Sosa stand beim Derbysieg des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach erstmals in der Startelf. Trainer René Wagner begründete die Entscheidung mit starken Trainingsleistungen und zusätzlichen offensiven Möglichkeiten. Für Gideon Mensah könnte damit ein bislang sicher geglaubter Stammplatz ins Wanken geraten.

come-on-fc.com · 13.10.2026 · 14:54 Uhr

Borna Sosa vom 1. FC Köln
Bild aus der Originalquelle

Beim Derbysieg des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach stand Borna Sosa erstmals in der Startelf. Viele Bundesliga-Fans dürften den Linksverteidiger vor allem wegen seiner präzisen Flanken in Erinnerung haben.

Laut come-on-fc.com war die Freude in Köln groß, als Sosa kurz vor dem Bundesligastart vorgestellt wurde, zumal mit seiner Verpflichtung die letzte große Kaderbaustelle geschlossen worden sei. Die erhofften Leistungen seien jedoch zunächst ausgeblieben, bis zum vergangenen Sonntag.

Trainer René Wagner begründete die Aufstellung auf der Pressekonferenz nach der Partie mit guten Trainingsleistungen und zusätzlichen offensiven Möglichkeiten. Sosa könne dem Team mit dem Ball mehr Lösungen bieten, sagte Wagner. Nach Einschätzung des Berichts scheint dieser Plan zumindest vorerst aufgegangen zu sein.

Wagner wollte gegen den Rivalen vom Niederrhein offensiver und mutiger auftreten. Deshalb bekam Isak Johannesson im Mittelfeld den Vorzug vor Tom Krauß. Der Isländer hatte die vergangenen zwei Wochen bei seiner Nationalmannschaft verbracht und fehlte deshalb im Teamtraining; Sosa nutzte diese Zeit, um sich zu empfehlen. Wagner sagte, Sosa habe in der Länderspielpause drei starke Wochen gehabt, er habe sich den Start verdient, und Trainingsleistungen müssten belohnt werden.

Gideon Mensah war in den ersten Saisonspielen auf der linken Abwehrseite fest gesetzt. Nach Einschätzung des Berichts ist die Lage nun nicht mehr so eindeutig. Der 28-Jährige konnte am Sonntag laut Bericht auf sich aufmerksam machen und seine Ambitionen unterstreichen.

Welcher der beiden Linksverteidiger derzeit die Nase vorn hat, lasse sich schwer sagen. Mensah, ein Ghanaer, habe seine Stärken vor allem in der Defensive, während Sosa für mehr Torgefahr sorgen könne und zudem über eine enorme Standardstärke verfüge. Womöglich macht Wagner seine Entscheidung vom jeweiligen Gegner abhängig, denn in den Partien gegen Frankfurt, Schalke, Leverkusen und zweimal gegen Union Berlin seien unterschiedliche Dinge gefragt. Der Bericht hält es für gut möglich, dass Sosa genau deshalb geholt wurde, um die taktische Flexibilität im Kader zu erhöhen.

Auf den FC warten laut Bericht in den kommenden Wochen fünf weitere Spiele, bevor die nächste Länderspielpause ansteht. Da die Position hinten links seit dem Karriereende von Jonas Hector eine ständige Baustelle war, verfügen die Geißböcke nach Einschätzung des Berichts nun über zwei zuverlässige Optionen. Wer am Freitag in Frankfurt beginnt, dürfte sich wohl erst in der Trainingswoche entscheiden.

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