Laut Sport Bild: BVB lässt Gadou an Standardsituationen arbeiten
Laut einem Bericht der Sport Bild will Borussia Dortmund eine Schwäche von Joane Gadou bei Standardsituationen mit gezieltem Zusatztraining verringern. Der Klub sieht die Ursache laut Analyse der Verantwortlichen darin, dass seine Kopfballstärke schon in der Jugend nicht ausreichend gefördert wurde.

Borussia Dortmund will eine auffällige Schwäche des Innenverteidigers Joane Gadou im Offensivspiel mit gezieltem Zusatztraining verringern. Das berichtet die Sport Bild.
Konkret geht es um Gadous Einfluss bei Standardsituationen. Der Klub möchte dessen offensiven Beitrag bei ruhenden Bällen deutlich steigern, weil der Verteidiger in diesem Bereich bislang kaum in Erscheinung getreten ist.
Nach Einschätzung des Vereins liegt die Ursache in der fußballerischen Ausbildung des Spielers. Seine Kopfballstärke sei schon in der Jugendkarriere nicht ausreichend gefördert worden, so die Analyse der Verantwortlichen. Um diesen Aspekt gezielt zu verbessern, arbeitet Gadou inzwischen zusätzlich mit dem Trainerstab zusammen.
Aus Sicht des Berichts ergibt ein solches individuelles Training für Borussia Dortmund durchaus Sinn. Von großgewachsenen Abwehrspielern erwarte man im modernen Fußball zunehmend auch offensive Qualitäten bei Eckbällen und Freistößen.
Gelingt es Gadou, diesen Bereich auszubauen, würden sich für den BVB zusätzliche Optionen bei ruhenden Bällen eröffnen. Zugleich würde sich nach dieser Einschätzung sein eigener Wert für die Mannschaft weiter steigern.
Mit einer Körpergröße von 1,95 Metern ist Gadou laut dem Bericht prädestiniert, bei Standardsituationen in der Offensive für Aufsehen zu sorgen. Insbesondere in Abwesenheit von Nico Schlotterbeck gehe dem BVB eine solche Waffe verloren.
Für Gadou selbst bedeutet das zusätzliche Training vor allem die Chance, sich im Team noch vielseitiger zu positionieren. Sollte er seine Kopfballstärke merklich verbessern, könnte er künftig nicht nur in der Defensive, sondern auch bei Standardsituationen im gegnerischen Strafraum eine größere Rolle übernehmen.
Gerade in engen Spielen könnten solche zusätzlichen Torgefahren nach Einschätzung des Berichts oft den entscheidenden Unterschied machen.