Laut Sport Bild: Ausstiegsklausel von Felix Nmecha bei Borussia Dortmund
Die Ausstiegsklausel von Felix Nmecha bei Borussia Dortmund beläuft sich laut Sport Bild auf mindestens 80 Millionen Euro und könnte einen Wechsel bereits im kommenden Sommer ermöglichen. Die Klausel müsste bis Juni 2027 aktiviert werden.

Felix Nmecha ist bis 2030 an Borussia Dortmund gebunden. Die Vertragsverlängerung im vergangenen März war für den Verein ein wichtiger Erfolg. Unter Trainer Niko Kovac zählt der Mittelfeldspieler zu den wichtigsten Stammspielern. Seine Form hinkt in der noch jungen Saison zuweilen seiner sonst beständigen Leistung hinterher, an seinem Stellenwert in Mannschaft und Klub besteht jedoch wohl kein Zweifel.
Dennoch könnte Nmecha den BVB bereits im kommenden Sommer verlassen, also nach dem Ende der laufenden Saison. Eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag macht dies möglich. Laut Sport Bild beläuft sich diese auf mindestens 80 Millionen Euro. Ein interessierter Verein müsste diese Summe zahlen und zusätzlich eine Einigung mit dem Mittelfeldspieler erzielen.
Laut Sport Bild sieht man intern bei den Verantwortlichen die zeitliche Begrenzung der Klausel als Vorteil. Sie läuft kurz nach dem Saisonende ab und müsste bis Juni 2027 aktiviert werden.
Wie der Bericht darlegt, ergeben sich daraus für den BVB zwei Vorteile. Zum einen ist es weniger wahrscheinlich, dass ein interessierter Klub zu diesem Zeitpunkt bereits zur Zahlung entschlossen ist und zugleich eine finale Einigung mit Nmecha erzielt hat. Zum anderen bliebe danach genügend Zeit, um im Falle eines Abgangs darauf zu reagieren. Mit den 80 Millionen Euro läge dann noch der gesamte Transfersommer vor Dortmund.
Zwar wirken 80 Millionen Euro im heutigen Profifußball weniger außergewöhnlich als noch vor einigen Jahren, doch der Klub könnte damit weitere Investitionen in den Kader anstoßen. Dem Bericht zufolge wäre den Verantwortlichen grundsätzlich ein Verbleib Nmechas lieber.
Wird die zeitliche Grenze überschritten, lässt sich die Ablösesumme ohnehin frei verhandeln. Dann könnte der BVB alle Angebote abwehren und auf den bestehenden Vertrag pochen oder rund 100 Millionen Euro fordern. Nach Einschätzung des Berichts wäre dies wohl der Bereich, in dem sich die Verantwortlichen eine entsprechende Ablöse vorstellen könnten.