Vogelspinne vor Bezirksamt Haaren in Aachen ausgesetzt
Vor dem Bezirksamt Haaren im Nordosten von Aachen ist eine Vogelspinne ausgesetzt worden. Die Untere Naturschutzbehörde der Stadt hat das Tier übernommen. Art und Gesundheitszustand werden derzeit bestimmt.

Vor dem Bezirksamt Haaren im Nordosten von Aachen ist eine Vogelspinne ausgesetzt worden. Mitarbeitende des Amts wurden durch den ungewöhnlichen Fund überrascht.
Laut der Stadt steckte das Tier in einem Terrarium, das sich in einer Plastiktüte befand.
Die Untere Naturschutzbehörde der Stadt hat die Spinne übernommen. Sie soll zunächst untersucht werden; derzeit werden die genaue Art und der Gesundheitszustand bestimmt. Anschließend soll das Tier in fachkundige Obhut kommen.
Die Behörde weist darauf hin, dass Vogelspinnen je nach Art viele Jahre, teils sogar mehrere Jahrzehnte alt werden können. Wer sich ein solches Tier anschafft, übernimmt daher eine langfristige Verantwortung für Haltung und Versorgung.
Die Stadt betont, dass Tiere keinesfalls ausgesetzt oder zurückgelassen werden dürfen. Wer ein Tier nicht mehr halten kann, sollte sich rechtzeitig an eine geeignete Fachstelle oder die zuständige Behörde wenden.
Einige Vogelspinnenarten fallen unter das internationale Artenschutzübereinkommen Cites. Je nach Art können dann besondere Herkunftsnachweise oder weitere Bescheinigungen nötig sein. Verstöße können Bußgelder und in bestimmten Fällen auch strafrechtliche Folgen nach sich ziehen.
Die Untere Naturschutzbehörde rät Interessierten, sich schon vor dem Kauf über den Schutzstatus und die rechtlichen Anforderungen der jeweiligen Art zu informieren.