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BVB-Gegner Bodø/Glimt: Mentaltrainer mit Erfahrung als Kampfpilot

Vor dem Champions-League-Spiel des BVB bei Bodø/Glimt berichtet Sport Bild über den Mentaltrainer des norwegischen Klubs. Bjørn Mannsverk, früher Kampfpilot bei der norwegischen Luftwaffe, überträgt nach eigenen Worten Erfahrungen aus dem Militär auf die Fußballprofis.

Sport Bild · 14.10.2026 · 09:34 Uhr

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Laut Sport Bild scheiterten Manchester City (1:3), Atlético (1:2) und Inter (1:3 und 1:2) Anfang des Jahres am norwegischen Klub Bodø/Glimt.

Der BVB tritt am Mittwoch in der Champions League beim Vorjahres-Achtelfinalisten aus Norwegen an.

Der Klub vom Polarkreis hat seit dem Abstieg 2016 einen außergewöhnlichen Aufstieg hinter sich. Zu den seitdem erreichten vier Meisterschaften und sieben Europapokal-Teilnahmen trägt laut Bericht auch ein früherer Kampfpilot bei.

Bjørn Mannsverk (58) ist Mentaltrainer des Klubs und überträgt nach Angaben von Sport Bild sein Wissen aus der norwegischen Luftwaffe auf die Profis. Seit 2017 ist er für Bodø/Glimt tätig, zuvor arbeitete er jahrelang bei Norwegens Luftwaffe.

Laut Mannsverk lernte er 2009 vor einem Einsatz in Libyen das Achtsamkeitstraining kennen. Beim Meditieren vor einer Mission bemerkte er eine besondere Angst davor, die Bomben falsch abzuwerfen. Nach dem tatsächlichen Abwurf empfand er Erleichterung und verfolgte auf dem Sensor, wie die Explosionen verliefen. Dabei stellte er jedoch fest, dass er unaufmerksam geworden war, und konzentrierte sich danach stärker auf den weiteren Einsatz.

Fußballer haben nach Mannsverks Darstellung ähnliche Ängste, etwa vor Fehlern, schlechten Beurteilungen oder Anfeindungen. Ablenkung lasse sich nicht verhindern, doch könne man schneller erkennen, dass der Fokus verloren geht, weil man wisse, warum.

Sportdirektor Håvard Sakariassen (50) holte Mannsverk 2017 in den Klub. Seitdem überträgt er in Einzel- und Gruppengesprächen die Arbeitsweisen eines Jet-Geschwaders auf das Team. Dazu gehören offene Feedback-Runden, eine Beurteilung nach Leistung statt nach Punkten oder Toren sowie ein System rotierender Kapitäne.

Mannsverk sagt, er habe nie verstanden, warum in der Kabine nur ein Einzelner das Sagen haben solle. In der vergangenen Woche habe der Klub den Kreis der zehn Kapitäne neu bestimmt.

Mannsverk ist etwa ein- bis zweimal im Monat beim Team und reist teilweise zu Auswärtsspielen mit. Als Nicht-Fan sieht er sich in der Rolle eines Außenstehenden, der dem Team Denkanstöße gibt. Es handle sich nicht um eine One-Man-Show. Trainer Kjetil Knutsen (58) vertraut ihm seit fast zehn Jahren. Die Herangehensweise habe sich zwischen Abstiegskampf und Europapokal nicht verändert.

Ein Werkzeug trägt den Namen „The Ring“. Seit die Stadien nach dem Ende der Corona-Pandemie wieder voller und lauter wurden, versammeln sich die Profis nach Toren und Gegentoren auf dem Rasen und besinnen sich auf ihre Vorgaben.

Nachdem das Team „The Ring“ zuletzt nicht immer einberief, mahnten sich Spieler und Trainer vor dem Spiel gegen Dortmund, wieder regelmäßiger zusammenzukommen. Allerdings gilt das nur, wenn Tore fallen.

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