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Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege 2026 in NRW verliehen

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hat in Düsseldorf den Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege 2026 verliehen. Ausgezeichnet wurden zwölf Projekte aus dem Rheinland und aus Westfalen, bei denen private Denkmaleigentümer gemeinsam mit qualifizierten Handwerksbetrieben Vorbildliches geleistet haben.

Deutsches Handwerksblatt · 14.10.2026 · 10:49 Uhr

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NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hat in Düsseldorf den Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege 2026 verliehen. Wüst betonte dabei, das Handwerk sei eine der tragenden Säulen im Land.

Mit dem Preis werden private Denkmaleigentümerinnen und Denkmaleigentümer ausgezeichnet, die gemeinsam mit qualifizierten Handwerksbetrieben bei der Erhaltung des kulturellen Erbes Vorbildliches geleistet haben. Vergeben wird der Preis seit 1994 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).

Ausgezeichnet wurden zwölf Projekte aus dem Rheinland und aus Westfalen. Die Spanne reicht vom Herrenhaus über eine Fachwerkhofanlage bis zum Mausoleum. An den Restaurierungen waren Betriebe aus mehr als einem Dutzend Gewerken beteiligt, vom Zimmerer-, Dachdecker- und Stuckateurhandwerk bis hin zum Glockengießer- und Uhrmacherhandwerk.

Der Preis wird seit 1994 jährlich in zwei Bundesländern ausgelobt. In diesem Jahr waren Nordrhein-Westfalen und Bremen an der Reihe. In Nordrhein-Westfalen wurde der Preis zuletzt 2017 verliehen.

Mit der Auszeichnung ist für die privaten Denkmaleigentümer jeweils eine Prämie von 30.000 Euro verbunden. Die an den Restaurierungen beteiligten Handwerksbetriebe erhalten Ehrenurkunden.

An der Preisverleihung Mitte Oktober im selbst denkmalgeschützten Ständehaus, heute Museum K21, nahmen auch ZDH-Präsident Jörg Dittrich sowie die Vorständin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Dr. Juliane Parys, teil.

Unter den Preisträgerinnen und Preisträgern sind unter anderem Jenna und Robert Prahl mit acht unterschiedlichen Gewerken, Dr. Regine Weber, die die Burg mit Unterstützung des Zimmererhandwerks instand setzen ließ, sowie der Verein Historische Altstadt Rheine mit Achterkamp Architektur aus Steinfurt.

Die Ausschreibung des Preises in Nordrhein-Westfalen erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung als Oberster Denkmalschutzbehörde, der Staatskanzlei, der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, dem Handwerkskammertag Nordrhein-Westfalen und den sieben Handwerkskammern im Land.

Die Angaben stammen laut Quellenangabe von der Landesregierung NRW und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

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