Burgholztunnel in Wuppertal gesperrt: Feuerwehr übt Tunnelbrand
Im Wuppertaler Burgholztunnel läuft eine große Übung der Feuerwehr zu einem Tunnelbrand. Der Tunnel ist in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Einsatzkräfte wissen laut Bericht nicht, dass es sich um eine Übung handelt; eingeweiht war nur ein kleiner Kreis der Feuerwehrführung.

Im Burgholztunnel in Wuppertal läuft derzeit eine große Übung der Feuerwehr. Der Tunnel ist dafür in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Im Einsatz sind laut Bericht mehr als 100 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr, die den Ernstfall eines Tunnelbrands trainieren sollen.
Im Übungsszenario geht ein Alarm ein: Brand in einem Tunnel, dem Burgholztunnel in Wuppertal. Mehrere Autos sind beteiligt, ein Feuer ist ausgebrochen, und Menschen könnten von den Flammen eingeschlossen sein. Die Einsatzkräfte sollen unter möglichst realistischen Bedingungen eine solche Brandbekämpfung üben.
Was die Einsatzkräfte zu diesem Zeitpunkt nicht wissen, ist, dass es sich um eine großangelegte Übung handelt. Eingeweiht war nur ein kleiner Kreis der Feuerwehrführung. An anderer Stelle nennt der Bericht rund 200 Einsatzkräfte der Wuppertaler Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr.
Mit der Übung soll herausgefunden werden, wie gut die Abläufe im Ernstfall funktionieren und wo Verbesserungsbedarf besteht. Tunnelbrände zählen bei der Feuerwehr zu den anspruchsvollsten Einsatzlagen. Wenig Platz, starke Rauchentwicklung und erschwerte Rettungswege stellen die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen.
Der Burgholztunnel wurde bereits um 18 Uhr in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt. In der Folge kam es zu langen Staus.
Die Übung soll bis etwa 21.30 Uhr dauern. Autofahrer sollten den Bereich möglichst weiträumig umfahren und für ihre Fahrt etwas mehr Zeit einplanen.