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Großrazzia in NRW und Rheinland-Pfalz: Polizei stellt Waffen sicher

Bei einer Großrazzia in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat die Polizei am Donnerstag 15 Waffen sowie Drogen und Falschgeld sichergestellt. Insgesamt wurden 16 Tatverdächtige ermittelt, sechs von ihnen festgenommen. Die Ermittler werfen ihnen organisierten Waffenhandel und Drogengeschäfte vor.

tagesschau.de · 09.10.2026 · 12:17 Uhr

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Bei einer Großrazzia in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat die Polizei am Donnerstag 15 Waffen sowie Drogen und Falschgeld sichergestellt. Insgesamt ermittelten die Beamten 16 Tatverdächtige, sechs von ihnen wurden festgenommen.

Bei insgesamt 18 Durchsuchungen fanden die Einsatzkräfte unter anderem nachgemachte Markenpistolen, die teilweise zu Maschinenpistolen umgebaut worden waren und bis zu 17 Schuss pro Sekunde abgeben können. Die Waffen sollen aus Werkstätten in der Türkei stammen.

Die Kölner Staatsanwaltschaft sprach am Vormittag im Polizeipräsidium in Köln-Kalk von einem erfolgreichen Schlag gegen die Kriminalität.

Die 16 Tatverdächtigen sind zwischen 17 und 50 Jahre alt und stammen alle aus der Türkei. Sechs Menschen nahm die Polizei fest, darunter fünf in Köln und einen in Spanien.

Im Vorspann des Berichts ist von einem Verdacht die Rede, die Verdächtigen seien an Mordanschlägen beteiligt gewesen. Im weiteren Bericht heißt es dagegen nur, es gebe Hinweise, dass sie im Zusammenhang mit Mordanschlägen stehen könnten. Unklar ist, ob sie mit Schüssen auf Wohngebäude und Geschäfte in Verbindung stehen. Das LKA hat Ermittlungen aufgenommen. Ein Zusammenhang mit türkischen Gen-Z-Banden ist derzeit unklar.

Die Polizei ging seit dem frühen Morgen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gegen organisierte Drogen- und Waffenkriminalität vor. Auch Spezialeinheiten waren im Einsatz. Laut einer Bildunterzeile stellte die Polizei Köln kiloweise Drogen sicher.

Ein Schwerpunkt der Einsätze lag in Köln im Stadtteil Mülheim, unter anderem in der Keupstraße und der Berliner Straße. Nach WDR-Informationen gab es dort mehrere Festnahmen. Vor Ort waren viele Beamte der Polizei und des BKA in Schutzkleidung und mit Spezialausrüstung im Einsatz, darunter auch die Spurensicherung.

Die Kölner Staatsanwaltschaft und die Zentralstelle für Organisierte Straftaten ermitteln gegen eine Gruppierung von Tatverdächtigen. Die Ermittler werfen ihnen organisierten Waffenhandel und Drogengeschäfte vor.

Am Donnerstag gab es auch in Meerbusch-Osterath einen ähnlichen Einsatz des BKA. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Düsseldorf geht es dort ebenfalls um Verstöße gegen das Waffengesetz und den Handel mit Betäubungsmitteln. Aktuell werden mehrere Objekte durchsucht. Welche Gebäude es sind, teilte die Staatsanwaltschaft nicht mit.

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