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Messerangriff vor Apotheke in Velbert: 61-Jähriger außer Lebensgefahr

In Velbert im Kreis Mettmann hat ein 30-jähriger Mann am Donnerstagabend, 8. Oktober, einen 61-Jährigen vor einer Apotheke in der Innenstadt mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Am Freitag gab die Polizei Entwarnung: Das Opfer ist außer Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen, das Motiv ist noch unklar.

DerWesten · 09.10.2026 · 11:21 Uhr

Artikelbild der Quelle zu: Mann sticht vor Apotheke in Velbert Passant nieder! Polizei: "Er hat wirre Sachen geschrien"
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Am Donnerstagabend, dem 8. Oktober, kam es in Velbert im Kreis Mettmann zu einer Gewalttat. Ein 30 Jahre alter Mann griff einen 61-Jährigen plötzlich mit einem Messer an und verletzte ihn lebensgefährlich.

Rettungskräfte rückten sofort aus, dabei kam auch ein Hubschrauber zum Einsatz. Das schwer verletzte Opfer wurde in ein Krankenhaus gebracht und musste dort notoperiert werden, weil sein Zustand äußerst kritisch war. Am Freitagvormittag konnte die Polizei Entwarnung geben: Der 61-Jährige befindet sich außer Lebensgefahr.

Laut Polizeiangaben hatte der Täter vor einer Apotheke in der Innenstadt völlig unvermittelt zugeschlagen. Der Angegriffene rettete sich mit letzter Kraft in die Räume der Apotheke, wo Angestellte sofort Erste Hilfe leisteten und die schweren Wunden medizinisch versorgten.

Der mutmaßliche Täter ist ein syrischer Staatsangehöriger. Bereits vor der Tat war er unangenehm aufgefallen: In einem nahegelegenen Dönerimbiss hatte er nach einem anderen Gast geschlagen, der dabei unverletzt blieb.

Auf dem Weg vom Imbiss zur Apotheke, die sich auf dem Gelände eines großen Supermarkts befindet, eskalierte die Lage weiter. Der 30-Jährige schrie mehrere Passanten lautstark an und bedrohte sie massiv. Ein Polizeisprecher sagte, der Mann habe völlig wirres Zeug geschrien; was genau er rief, konnte die Polizei bisher nicht klären.

Nach dem Angriff trafen die alarmierten Einsatzkräfte sehr schnell am Tatort ein. Der Verdächtige ergriff zunächst die Flucht, wenig später wurde er jedoch in unmittelbarer Umgebung festgenommen. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Warum es zu der Attacke kam, ist derzeit noch völlig unklar.

Am Freitag teilte ein Sprecher zum Zustand des Opfers mit, dieser sei stabil, der 61-Jährige bleibe aber weiterhin im Krankenhaus. Der Tatverdächtige soll im Laufe des Freitags einem Haftrichter vorgeführt werden.

Zudem stellte Innenminister Herbert Reul die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 für Nordrhein-Westfalen vor. Demnach ist die Gewaltkriminalität um 1,8 Prozent auf rund 159.000 Fälle gesunken, während die Kriminalität insgesamt leicht rückläufig ist und einige Deliktbereiche deutliche Anstiege verzeichnen. Die Aufklärungsquote bei Gewaltdelikten liegt laut diesen Daten auf einem hohen Niveau von 84 Prozent.

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