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Dortmund: BVB-Innenverteidiger Gadou war gegen Bremen der schnellste Spieler

Nach dem späten Ausgleich von Werder Bremen sieht FussballTransfers.com in Joane Gadou einen Glücksgriff für Borussia Dortmund. Der 19-jährige Innenverteidiger erreichte im Spiel 36,66 km/h und war damit der schnellste Akteur im Signal Iduna Park. Auch im Aufbauspiel fiel er positiv auf.

FussballTransfers.com · 10.10.2026 · 20:23 Uhr

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Der späte Ausgleich von Werder Bremen dürfte bei Borussia Dortmund noch nachwirken. Dennoch zieht FussballTransfers.com nach dem Bundesliga-Neustart ein positives Fazit zu einem Neuzugang: Mit der Verpflichtung von Joane Gadou sei dem BVB ein echter Glücksgriff gelungen.

Der 19-jährige Franzose fällt laut FussballTransfers.com zunächst durch seine Physis auf. Der Innenverteidiger ist 1,95 Meter groß und weiß diese Größe auch gezielt einzusetzen. Selbst gegen körperlich robuste und erfahrene Gegenspieler wie den 33-jährigen Niclas Füllkrug habe er sich im Zweikampf gut behauptet.

Für Gadou zahlte Dortmund eine Ablöse von rund 20 Millionen Euro, die nach Darstellung von FussballTransfers.com nicht überall auf Begeisterung stieß. Nach wenigen Monaten erscheine die Investition jedoch fast schon als Nobrainer. Das Spiel gegen Bremen stehe beispielhaft dafür, was der Verteidiger dem BVB geben könne.

Mit 36,66 km/h war Gadou der mit Abstand schnellste Spieler auf dem Platz im Signal Iduna Park. Er blieb damit nur 0,03 km/h unter der aktuellen Saison-Bestmarke von Sheraldo Becker (31) von Mainz 05. Dieses Tempo kann Trainer Niko Kovac laut FussballTransfers.com auch taktisch nutzen: Die Dreierkette könne deutlich höher verteidigen, weil Gadou offene Räume schnell zulaufe. Entsprechende Szenen habe es am Freitag zahlreich gegeben, etwa gegen Füllkrug (26. und 54. Minute), Chuki (33.) und Ludovit Reis (37.).

Gegen die Norddeutschen trat Gadou nach Einschätzung von FussballTransfers.com zudem im Spielaufbau mutiger auf und übernahm Verantwortung. Dadurch werde die Spieleröffnung der Dortmunder weniger leicht auszurechnen. Das gelte allerdings nicht immer für die Pässe des jungen Verteidigers, die teilweise noch zu vorhersehbar seien.

Bezeichnend sei es dennoch, dass in der Dreierkette mit Nico Schlotterbeck (26) und Waldemar Anton (30) ausgerechnet der 19-jährige Gadou der Sicherheitsanker ist, so FussballTransfers.com.

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