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BVB-Trainer Kovač übernimmt Teilschuld nach Niederlage in Bodø

BVB-Trainer Niko Kovač hat nach der 0:1-Niederlage von Borussia Dortmund bei Bodø/Glimt in der Champions League eine Teilschuld eingeräumt. Er habe die Mannschaft aufgestellt, und die Rotation sei nicht aufgegangen. Vor dem Auswärtsspiel bei Union Berlin fordert er eine Reaktion bei Einsatz, Leidenschaft und Wille.

BILD · 15.10.2026 · 08:35 Uhr

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Dortmunds Trainer Niko Kovač hat nach der 0:1-Niederlage von Borussia Dortmund bei Bodø/Glimt in der Champions League eine Teilschuld eingeräumt, wie BILD berichtet. Die Partie fand auf Kunstrasen in Norwegen statt. Nur wenige Stunden danach feierte Kovač in der Nacht zum Donnerstag seinen 55. Geburtstag.

Nach dem Spiel sagte Kovač, er nehme die Niederlage auf seine Kappe, weil er die Mannschaft aufgestellt habe. Er hatte die Startelf auf mehreren Positionen verändert, doch seine Rotation sei nicht aufgegangen.

Besonders unzufrieden zeigte sich Kovač mit dem Auftritt vor den Wechseln. Seine Mannschaft sei bis zum ersten Gegentreffer praktisch nicht in Erscheinung getreten. Erst nach diesem Gegentreffer und einem Vierfach-Wechsel in der 59. Minute habe der BVB besser ins Spiel gefunden.

Als Ursache nannte Kovač vor allem fehlende Leidenschaft und Intensität. Seine Schlussfolgerung: Die Mannschaft könne sich nicht beklagen, die Niederlage sei zu Recht erfolgt.

Auch spielerisch fand Kovač deutliche Worte. Der Gegner sei deutlich schneller und quirliger gewesen. Dortmund habe zu häufig in die Füße und kaum in die Tiefe gespielt. Ohne Pässe hinter die gegnerische Abwehrkette könne man den Gegner nicht aufbrechen oder in Unordnung bringen, kritisierte der Trainer. Defensiv habe seine Mannschaft zudem viel zu viel zugelassen. Als Ersatz für Guirassy stand Fábio Silva (24) in der Sturmspitze; der Bericht bewertet seinen Auftritt als enttäuschend.

Erst die Wechsel brachten eine Reaktion. Dortmund habe anschließend das Spiel in die Hand genommen, räumte Kovač ein. Zu diesem Zeitpunkt sei es jedoch bereits zu spät gewesen.

Vor dem nächsten Auswärtsspiel bei Union Berlin am Samstag um 15.30 Uhr fordert Kovač vor allem eine Reaktion bei den Grundtugenden. Einsatz, Leidenschaft und Wille müssten wieder stimmen. Erst dann könne seine Mannschaft Fußball spielen, stellte er klar.

Der Geburtstag des Trainers begann damit anders als gedacht: Statt drei Punkten in der Champions League nahm der nun 55-Jährige eine Niederlage mit und übernahm dafür bewusst die Verantwortung.

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