Makler fordert laut Bild 699.125 Euro Courtage von JP Kraemers Firma
Laut Bericht der Zeitung „Bild“ fordert der Kölner Immobilienmakler Jaan Pillich von Kraemers Firma JP Holding GmbH eine Käufercourtage von 699.125 Euro brutto für die Vermittlung eines Areals in Schwerte. Pillich bestätigte die offene Forderung. Kraemers Seite hält die Provision laut Bericht für zu hoch.

Tuning-Unternehmer Jean Pierre „JP“ Kraemer streitet mit einem Makler um eine Gebühr nach dem Kauf einer Immobilie in Nordrhein-Westfalen. Der Kaufvertrag trat bereits im Juli 2026 in Kraft.
Laut „Bild“ fordert der Kölner Immobilienmakler Jaan Pillich von Kraemers Firma JP Holding GmbH für die Vermittlung des 11,75 Millionen Euro teuren Areals in Schwerte eine Courtage von 699.125 Euro brutto. Die Rechnung sei bis heute unbezahlt.
Das rund 40.000 Quadratmeter große Areal liegt im Ruhrgebiet. Laut „Bild“ wollte Kraemer dort verschiedene Bereiche seines Geschäfts als neue „JP World“ bündeln.
Die bisherige Eigentümergesellschaft habe das Gelände Anfang 2026 zum Verkauf gestellt, Ende März habe sich Kraemers Holding gemeldet, so die Zeitung. Kraemer habe nicht nur den Grund und Boden gekauft, sondern über einen sogenannten Share Deal die gesamte Eigentümergesellschaft übernommen. Nach Informationen der „Bild“ finanzierte er die Summe über einen Bankkredit.
Laut Bericht trat der Vertrag am 15. Juli 2026 in Kraft, der Kaufpreis floss Ende August.
Immobilienmakler Jaan Pillich von der Kölner Piro-Immobilien GmbH bestätigte gegenüber „Bild“ die offene Forderung. Er sei bei der Transaktion sowohl für die Verkäufer als auch für die Käufer als Vermittlungsmakler tätig gewesen. Gegenüber der JP Holding habe er eine Käufercourtage von 699.125 Euro brutto abgerechnet, die bislang nicht beglichen wurde.
Über die Höhe der Courtage gebe es unterschiedliche Ansichten. Die Verkäuferseite habe ihren Provisionsanteil von knapp 300.000 Euro dagegen bereits gezahlt.
Laut „Bild“ hält Kraemers Seite die verlangte Provision für zu hoch und habe dem Makler nur einen Bruchteil des Betrags angeboten. Kraemers Rechtsanwalt Dr. Till Dunckel erklärte auf Anfrage der Zeitung, bei der Maklercourtage gebe es Streit über die übliche Höhe.