Streit um Rheinbrücke auf der A1: Prozess vor dem Landgericht Köln
Vor dem Landgericht Köln wird am 16.10. der Streit um den Neubau der Rheinbrücke auf der A1 verhandelt. Der Bund verlangt vom früheren Bauunternehmen mehr als 350 Millionen Euro Schadensersatz, das Unternehmen fordert seinerseits mehr als 200 Millionen Euro. Das Gericht will zunächst eine Einigung der Parteien versuchen.

Der Streit um den Neubau der Rheinbrücke auf der A1 beschäftigt Leverkusen schon seit Jahren und kommt nun vor Gericht. Am 16.10. verhandelt das Landgericht Köln darüber, wobei es um sehr hohe Summen geht.
Der Bund fordert vom früheren Bauunternehmen Schadensersatz von mehr als 350 Millionen Euro. Der Vertrag war 2020 gekündigt worden.
Das Unternehmen hält dagegen und verlangt seinerseits mehr als 200 Millionen Euro, unter anderem für bereits geleistete Arbeiten.
Das Gericht will zunächst versuchen, dass sich beide Seiten einigen. Danach soll geklärt werden, ob die Forderungen grundsätzlich berechtigt sind. Ein Urteil ist bei diesem Termin deshalb noch nicht unbedingt zu erwarten.