Gelber Ferrari prallt in Düsseldorf gegen Brückenpfeiler
In Düsseldorf ermittelt die Polizei nach einem schweren Verkehrsunfall wegen des Verdachts auf ein illegales Autorennen. Ein gelber Ferrari ist nach bisherigen Erkenntnissen offenbar frontal gegen einen Brückenpfeiler geprallt. Der Fahrer wurde nach Polizeiangaben leicht verletzt.

In Düsseldorf ermittelt die Polizei nach einem schweren Verkehrsunfall wegen des Verdachts auf ein illegales Autorennen. Nach bisherigen Erkenntnissen ist am späten Donnerstagabend ein gelber Ferrari in der Nähe des St. Martinus-Krankenhauses offenbar frontal gegen einen Brückenpfeiler geprallt. Der Fahrer wurde nach Polizeiangaben leicht verletzt.
Die Polizei hat den Verdacht, dass der Unfall die Folge eines illegalen Autorennens war.
Der Sportwagen kam unter einer Brücke zum Stehen; aus der stark beschädigten Motorhaube ragte ein Betonpfeiler. In unmittelbarer Nähe stand ein schwarzer BMW. Ob es einen Zusammenhang mit dem Unfall gibt, ist bislang unklar.
Weil die Situation den Einsatzkräften auffällig erschien, wurde ein spezialisiertes Team hinzugezogen. Die Expertinnen und Experten der Polizei sicherten über mehrere Stunden Spuren am Unfallort. Nun wird geprüft, ob der Unfall im Zusammenhang mit einem verbotenen Autorennen steht.
Bei dem gelben Ferrari handelt es sich um den neuen vollelektrischen Ferrari „Luce“, einen viertürigen Fünfsitzer mit vier Elektromotoren und über 1000 PS. Der mehr als 2,2 Tonnen schwere Wagen erreicht über 310 km/h, bietet über 500 Kilometer Reichweite und kostet rund 550.000 Euro.