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AfD-Ratsherr Büschges will Mensur mit Parteikollegen austragen

Matthias Büschges, AfD-Mitglied im Kölner Stadtrat, bestätigt eine geplante Mensur gegen den Düsseldorfer AfD-Ratsherrn Jeremy Franosch. Büschges bezeichnet den Vorgang als Privatsache ohne Bezug zur Partei. Die Verabredung sei bei einer Aufstellungsversammlung für die NRW-Landtagswahl 2027 getroffen worden.

SZ.de · 16.10.2026 · 17:54 Uhr

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Matthias Büschges, der für die AfD im Kölner Stadtrat sitzt, will sich in einer sogenannten Mensur mit Klingen mit einem anderen AfD-Politiker aus dem Landesverband Nordrhein-Westfalen messen.

Sein Gegner ist nach Büschges’ Angaben der Düsseldorfer AfD-Ratsherr Jeremy Franosch. Büschges bestätigte dies der Deutschen Presse-Agentur. Zuerst hatte das Nachrichtenportal t-online darüber berichtet.

Als Austragungsort ist für Samstag ein Verbindungshaus in Düsseldorf vorgesehen.

Eine Mensur ist ein Fechtkampf zwischen Mitgliedern von Studentenverbindungen. Die AfD in Nordrhein-Westfalen gilt seit Monaten als zerstritten.

Büschges bezeichnete den Vorgang ausdrücklich als Privatsache, die mit der Partei nichts zu tun habe. Er und sein Kontrahent seien Familienväter; sie machten es wegen der sportlichen Herausforderung. Nach seinen Angaben sollen nur sehr wenige Parteimitglieder anwesend sein. Zudem würden beide voll geschützt gegeneinander antreten, und es gehe nicht darum, den anderen zu verletzen.

Büschges bestätigte zugleich, dass die Verabredung zu dem Fechtkampf bei der Aufstellungsversammlung der AfD für die NRW-Landtagswahl 2027 getroffen wurde. Dort habe man sich „aus einer Bierlaune heraus“ ein wenig aufgezogen.

Eine Antwort Franoschs auf Fragen zu dem Sachverhalt stand zunächst noch aus.

Die Aufstellungsversammlung in Marl im Juli war vor dem Hintergrund des AfD-internen Streits in Nordrhein-Westfalen eskaliert. Den Sympathisanten des als gemäßigt geltenden Landeschefs Martin Vincentz steht das selbst ernannte „patriotische Lager“ um den Dortmunder Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich entgegen.

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