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Angriff in Seniorenheim in Olfen: Eine Tote, zwei Schwerverletzte

Bei einem Angriff in einem Seniorenheim in Olfen im Münsterland ist eine Bewohnerin ums Leben gekommen. Laut einer Polizeisprecherin in Münster wurden zwei weitere Bewohnerinnen schwer verletzt, eine von ihnen schwebt in Lebensgefahr. Nach ihren Angaben geht vom Täter, der ebenfalls im Heim lebte, keine Gefahr mehr aus.

SZ.de · 17.10.2026 · 00:35 Uhr

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Bei einem Angriff in einem Seniorenheim in Olfen im Münsterland ist eine Bewohnerin ums Leben gekommen. Laut einer Polizeisprecherin in Münster gibt es zudem zwei schwer verletzte Frauen, von denen eine in Lebensgefahr schwebt. Auch sie sind Bewohnerinnen des Heims.

Nach Angaben der Polizeisprecherin geht vom Täter keine Gefahr mehr aus; auch er habe in dem Heim gelebt. Ob der Angreifer am Freitagabend festgenommen werden konnte oder warum von ihm keine Gefahr mehr ausgeht, konnte die Sprecherin zunächst nicht sagen.

Bild berichtete, ein Bewohner des Altenheims habe die Menschen mit einem Messer niedergestochen. Bei dem Heim soll es sich um das St. Vitus-Stift handeln. Zur Tatwaffe hatte die Polizei zunächst keine Angaben gemacht.

Am Abend landeten Rettungshubschrauber vor der Einrichtung, die Polizei rückte mit einem Großaufgebot aus.

Im Seniorenzentrum St. Vitus-Stift leben nach Betreiberangaben 77 pflegebedürftige Senioren. Es handle sich um Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, die wegen gesundheitlicher Beeinträchtigungen auf Unterstützung und Pflege angewiesen sind.

Dem Haus angeschlossen ist ein betreutes Wohnen mit 36 barrierefreien Wohnungen. Außerdem gibt es Wohngruppen für Senioren, die an Demenz erkrankt sind. Träger des Seniorenzentrums ist die Stadt Olfen.

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