Gladbach-Trainer Blessin spricht über harte Kaderentscheidungen
Gladbach muss vor dem Keller-Duell mit Hoffenheim auf mehrere verletzte Spieler verzichten. Trainer Alexander Blessin sagte laut bild.de, ihm blute bei Kaderstreichungen jedes Mal wieder das Herz. Kevin Stöger dürfte im Duell wieder zurückkehren.

Gladbach trifft am Sonntag um 17.30 Uhr auf Hoffenheim, die Übertragung erfolgt laut Bericht bei DAZN. Wegen einer extremen Verletzungsmisere stellt sich das Team für das Keller-Duell nahezu von selbst auf.
Kevin Stöger (32) war vor der 1:2-Niederlage im Derby gegen Köln aus dem Aufgebot gestrichen worden. Er dürfte im Duell des Tabellenletzten gegen den Vorletzten wieder zurückkehren.
Die Verletztenliste ist lang: Tim Kleindienst fehlt mit dem zweiten Faserriss in dieser Spielzeit, Jens Castrop nach einer Schulter-Operation, Enzo Leopold wegen eines Kreuzbandrisses und Jan Leszczynski wegen eines Meniskusrisses. Franck Honorat, Ko Itakura und Fritz Fleck fehlen wegen Muskelproblemen.
Trainer Alexander Blessin (53) hat laut bild.de erklärt, wie sehr ihn solche Kaderstreichungen mitnehmen. Er mache daraus kein Geheimnis: Bei solchen Entscheidungen blute ihm jedes Mal wieder das Herz. Wichtig sei ihm, die Entscheidung vor sich selbst vertreten und begründen zu können. Das bespreche er jeweils einzeln mit dem betroffenen Spieler. Solche Maßnahmen seien hart, aber notwendig.
In der Trainingswoche danach achtet Blessin besonders auf die Reaktion des Spielers. Dabei rechnet er laut bild.de mit zwei Möglichkeiten: Entweder spiele der Spieler beleidigt und lasse sich hängen, oder er zeige dem Trainer, dass dieser falsch liege. Nach Einschätzung des Berichts wird Stöger genau das nun beweisen wollen.