Kaiserslautern gewinnt 2:0 gegen Bochum und bleibt nah an den Aufstiegsplätzen
Der 1. FC Kaiserslautern hat in der 2. Fußball-Bundesliga mit 2:0 gegen den VfL Bochum gewonnen und bleibt in Kontakt zu den Aufstiegsplätzen. Milos Lukovic erzielte bei seinem Debüt in der 31. Minute sein erstes Tor, Semih Sahin sorgte mit einem zweifelhaften Elfmeter für den Endstand. Der VfL ist nur zwei Punkte vom Tabellenende entfernt.

Der 1. FC Kaiserslautern hat in der 2. Fußball-Bundesliga mit 2:0 gegen den VfL Bochum gewonnen und den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen gehalten. Der VfL ist dagegen nur zwei Punkte vom Tabellenende entfernt.
Ein Debütant brachte die Roten Teufel in die Spur. Milos Lukovic war im Sommer von Racing Straßburg in die Pfalz gewechselt und erzielte in der 31. Minute bei seinem ersten Einsatz gleich seinen ersten Treffer. Semih Sahin sorgte später mit einem Elfmeter für den Endstand.
Trainer Torsten Lieberknecht feierte mit dem Spiel seine 500. Zweitligapartie als Spieler und Trainer. Der FCK ist punktgleich mit dem VfL Wolfsburg, der auf dem dritten Tabellenplatz steht. Aus den vergangenen drei Spielen holte der FCK sieben Punkte, ohne ein Tor zu kassieren.
Der VfL verlor dagegen auch sein zweites Spiel nach der Länderspielwoche mit 0:1. In der Vorwoche hatte Arminia Bielefeld an der Castroper Straße gewonnen.
Für den FCK war es der vierte Heimsieg der Saison, und nach Einschätzung des Berichts war er verdient. Kaiserslautern war deutlich gefährlicher als die Gäste, die zwar mehr Ballbesitz hatten, aber nur sehr wenige Chancen erspielten. Eine Möglichkeit, bei der die mitgereisten Anhänger des VfL verzweifelten, gab es bis kurz vor Schluss nicht.
Auch für die Gastgeber waren Chancen rar, sie nutzten aber die wenigen effizient. Vor dem 1:0 sprintete Ibrahim Kanaté über die linke Seite und legte quer auf Lukovic ab, der den Ball an Timo Horn vorbei ins Tor schoss.
Nach der Pause blieb die Qualität des Spiels bescheiden. Kaiserslautern verteidigte weiter sehr konzentriert und hielt die Gegner meist aus dem Strafraum fern.
Dass es zum zweiten Treffer kam, war nach Einschätzung des Berichts zu einem großen Teil Schiedsrichter Wolfgang Haslberger zu verdanken. Er entschied nach einem Luftduell zwischen dem eingewechselten Charlie Patiño und Jan Elvedi auf Elfmeter. Patiño hatte Elvedi jedoch nur ganz leicht und aus einer natürlichen Bewegung heraus im Gesicht berührt. Sahin verwandelte zum 2:0.
In der Schlussphase, als es für Bochum schon zu spät war, kam der VfL zu seiner einzigen Großchance: Jarne Steuckers köpfte aus vier Metern über das Tor. Nach Ansicht des Berichts war damit alles über das Spiel des VfL gesagt. Durch die vergebene Chance blieb der FCK in dieser Saison auf dem Betzenberg weiter ohne Gegentor.
Kaiserslautern ist am Samstagabend im Topspiel beim 1. FC Nürnberg zu Gast (20.30 Uhr). Bochum empfängt am Abend zuvor den VfL Wolfsburg (18.30 Uhr).