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Staatskanzlei NRW: Eigenständigkeit von Evonik soll nicht infrage stehen

Die nordrhein-westfälische Staatskanzlei hat sich nach der Beratung der RAG-Stiftung über das BASF-Übernahmeangebot für einen eigenständigen Evonik-Konzern ausgesprochen. Zu den Inhalten der Kuratoriumssitzung wollte sich die Sprecherin von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) nicht äußern.

Presse Augsburg · 10.10.2026 · 09:10 Uhr

Nordrhein-Westfalen pocht auf Eigenständigkeit von Evonik
Bild aus der Originalquelle

Die Staatskanzlei von Nordrhein-Westfalen spricht sich dafür aus, dass der Chemiekonzern Evonik eigenständig bleibt. Eine Sprecherin sagte der "Rheinischen Post", Evonik sei für mehr als 11.000 Beschäftigte im Land ein wichtiger und guter Arbeitgeber. Die Arbeitsplätze und die selbstständige Entwicklung des Unternehmens dürften nicht infrage gestellt werden.

Nach Darstellung der Sprecherin gehört Evonik zur industriellen Basis des Landes und ist ein wesentlicher Teil davon. Auch wegen seines vielfältigen gesellschaftlichen Engagements sei das Unternehmen fest in Nordrhein-Westfalen verankert.

Zuvor hatte das Kuratorium der RAG-Stiftung über das Übernahmeangebot von BASF für Evonik beraten. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) gehört diesem Gremium als Mitglied an. Seine Sprecherin wollte sich nicht zu den Inhalten der Sitzung äußern. Die Sprecherin der Staatskanzlei erklärte, Einzelheiten und Hintergründe zu den Geschäften der RAG-Stiftung seien Geschäftsgeheimnisse der Stiftung. Auch die Arbeit ihrer Gremien sei vertraulich.

Die RAG-Stiftung hält 43 Prozent der Evonik-Aktien. BASF will Evonik übernehmen.

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