Vermisster Zehnjähriger in Herne, Unfall auf der A2, Brand in Bochum-Harpen
Die Polizei sucht den zehnjährigen Fernando G. aus Herne, der seit Samstagnachmittag vermisst wird. Auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück wurde bei einem Unfall mit zwei Fahrzeugen eine Person leicht verletzt. In Bochum-Harpen machte ein Wohnhausbrand das Gebäude unbewohnbar; die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen auf Nachbargebäude.

Die Polizei sucht den zehnjährigen Fernando G. aus Herne, der seit Samstagnachmittag, dem 17. Oktober, vermisst wird. Die Polizei bittet um Informationen zu seinem Verbleib.
Zuletzt wurde der Junge gegen 16.20 Uhr in der Innenstadt von Herne gesehen. Er ist etwa 140 cm groß und schlank, hat kurze schwarze Haare und braune Augen. Er trägt einen weißen Pullover mit Teddybär-Aufdruck, eine schwarze Jeans und weiße Nike-Schuhe.
Es laufen intensive Suchaktionen. Wer Fernando G. gesehen hat oder Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen kann, kann sich unter der Telefonnummer 0234 909-3099 oder bei jeder Polizeidienststelle melden.
Auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück ereignete sich am 17.10.2026 um 16:40 Uhr ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Zwischen den Anschlussstellen Herzebrock-Clarholz und Rheda-Wiedenbrück waren in Fahrtrichtung Hannover zwei Fahrzeuge beteiligt.
Nach aktuellen Informationen fuhr ein 41-jähriger Mann aus Ahlen/Westfalen mit seinem VW Touran, in dem sieben Personen saßen, auf dem mittleren Fahrstreifen. Dabei kam es zur Kollision mit einem Wohnmobil, das den linken Fahrstreifen befuhr.
Das Wohnmobil eines 61-Jährigen aus Bonn geriet daraufhin ins Schleudern, prallte gegen die linke Schutzplanke und kippte auf die linke Seite. Die drei Insassen des Wohnmobils blieben unverletzt. Eine 64-jährige Insassin des VW Touran wurde leicht verletzt.
Die A2 in Richtung Hannover blieb für die Unfallaufnahme und Reinigung gesperrt; an der Anschlussstelle Herzebrock-Clarholz wurde eine Umleitung eingerichtet. Die letzten Fahrzeuge aus dem Stau zwischen Unfallstelle und Anschlussstelle Herzebrock-Clarholz passierten die Unfallstelle um 21:10 Uhr. Die A2 in Richtung Hannover wurde um 22:35 Uhr wieder freigegeben.
Die Autobahnmeisterei Oelde war an den Umleitungsmaßnahmen und Aufräumarbeiten beteiligt. Der entstandene Sachschaden wird auf 200.000 Euro geschätzt.
In Bochum-Harpen brach am Samstagabend ein schweres Feuer in einem Wohnhaus an der Straße „Zur Wegschere“ aus. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindern. Das Haus wurde durch das Feuer unbewohnbar, eine Person erlitt leichte Verletzungen.
Die Feuerwehr Bochum wurde am Samstagabend um 20:24 Uhr zu einem Wohnungsbrand in der Straße „Zur Wegschere“ im Stadtteil Harpen gerufen. Verschiedene Anrufer hatten über den Notruf eine starke Rauch- und Flammenentwicklung in einem Wohngebäude gemeldet.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, schlugen bereits Flammen aus mehreren Fenstern im ersten Stock des zweigeschossigen Hauses. Der Brand hatte sich zu diesem Zeitpunkt auch bereits auf den Dachstuhl ausgebreitet.
Alle Bewohner konnten sich zusammen mit zwei Hunden vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen. Eine Nachbarin, die bei der Evakuierung half, erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. Sie wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt und zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.
Da keine Personen mehr in unmittelbarer Gefahr waren, konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung. Wegen des eingestürzten Daches konnte das Gebäude nicht sicher betreten werden, daher erfolgten die Löscharbeiten von außen.
Insgesamt setzte die Feuerwehr vier Strahlrohre und ein weiteres Rohr über eine Drehleiter ein. Vorrangig war, ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbargebäude zu verhindern; die Löscharbeiten wurden auch über ein vorhandenes Baugerüst am Nachbargebäude sowie auf der Gebäuderückseite durchgeführt. Nach etwa 45 Minuten war das Feuer unter Kontrolle.
Zwei Katzen aus dem benachbarten Gebäude brachten die Einsatzkräfte ebenfalls in Sicherheit. Die Tiere blieben unverletzt und wurden ihren Besitzern übergeben.
Die Nachlöscharbeiten waren aufwendig, da das Gebäude wegen der Einsturzgefahr weiterhin nicht betreten werden konnte. Sie mussten daher über eine Drehleiter von außen erfolgen. Insgesamt waren etwa 50 Einsatzkräfte vor Ort, darunter Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Löscheinheiten Altenbochum, Bochum-Mitte und Nord der Freiwilligen Feuerwehr.
Das Wohnhaus wurde schwer beschädigt und ist derzeit nicht bewohnbar. Die betroffenen Bewohner fanden vorübergehend bei Verwandten Unterschlupf. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.