Online-Mathenacht: Berlin, Bonn und Münster laden am 9. Oktober ein
Die Mathe-Exzellenzcluster aus Berlin, Bonn und Münster veranstalten am Freitag, 9. Oktober, ab 15 Uhr eine digitale Mathenacht. Das kostenlose Programm läuft ohne Anmeldung bis in die Nacht und reicht von Workshops für Kinder bis zu Vorträgen und einer Talkrunde zu KI.

Am Freitag, 9. Oktober, findet die digitale Mathenacht statt. Die drei Mathe-Exzellenzcluster aus Berlin, Bonn und Münster bieten ab 15 Uhr bis in die Nacht ein Online-Programm an. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung braucht es nicht. Nach Angaben der Universität Münster soll die Veranstaltung zeigen, wie vielfältig und faszinierend Mathematik ist.
Am Nachmittag richten sich Workshops an Kinder und Jugendliche, am Abend folgen ein interaktives Mathe-Quiz, eine Talkrunde über die Zukunft der Mathematik angesichts der Fortschritte der künstlichen Intelligenz sowie Vorträge von Forscherinnen und Forschern. Weitere Informationen gibt es unter uni.ms/mathenacht.
Das Programm für Kinder und Jugendliche beginnt um 15 Uhr. Für Grundschulkinder bietet die Q.UNI – Kinder- und Jugend-Uni Münster den Workshop „Mathe-Mitmach-Experimente mit Papier“ an. Ältere Schülerinnen und Schüler können den Onlinekurs „Catalan-Zahlen – Zählen, ohne abzuzählen?“ besuchen, der ab der fünften Klasse gedacht ist. Ab der neunten Klasse steht ein interaktiver Mathe-Krimi auf dem Programm.
Der Abend startet um 18 Uhr mit einem Mathe-Quiz, das unterhaltsame Knobel- und Wissensfragen für Jugendliche und Erwachsene enthält. Um 19 Uhr folgt eine Talkrunde unter dem Titel „Überschwemmt mit KI-generierten Beweisen: Was ist die Zukunft der Mathematik?“. Daran beteiligen sich Prof. Dr. Peter Scholze aus Bonn und Prof. Dr. Thomas Nikolaus, Sprecher des Exzellenzclusters Mathematik Münster. Scholze erhielt 2018 die Fields-Medaille, die als eine Art Nobelpreis der Mathematik gilt.
Danach geben drei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Einblicke in ihre Forschungsfelder und in die Bandbreite der Mathematik. Um 21 Uhr spricht beispielsweise Prof. Dr. Hendrik Weber von der Universität Münster. In seinem Vortrag „Frösche springen nach Monte Carlo“ erläutert er, wie aus vielen zufälligen Einzelschritten überraschend eindeutige Ergebnisse entstehen können.