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2. Liga: Arminia Bielefeld gewinnt Nachbarschaftsduell gegen Osnabrück 2:1

Arminia Bielefeld hat das prestigeträchtige Nachbarschaftsduell der 2. Bundesliga gegen den VfL Osnabrück mit 2:1 (1:1) gewonnen. Robin Meißner hatte die Gäste zuvor in Führung gebracht. Die Bielefelder entschieden die Partie mit zwei Kopfballtoren für sich.

sportschau.de · 18.10.2026 · 15:28 Uhr

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Arminia Bielefeld hat das prestigeträchtige Nachbarschaftsduell der 2. Bundesliga gegen den VfL Osnabrück mit 2:1 (1:1) gewonnen. Die Bielefelder feierten damit ihren zweiten Heimsieg der Saison und entschieden die Partie durch zwei Kopfballtore.

Robin Meißner brachte Osnabrück in der 7. Minute nach einem Abwehrpatzer der Bielefelder in Führung. In der 26. Minute köpfte Maximilian Großer den Ausgleich. Kurz vor Schluss, in der 84. Minute, traf der eingewechselte Jannik Rochelt ebenfalls per Kopf zum 2:1.

Nach dem Auswärtssieg in Bochum war es für Bielefeld der zweite Sieg in Folge. Zwei Siege hintereinander hatte es zuletzt im Februar gegeben. Durch den Erfolg verbesserte sich Bielefeld in der Tabelle auf Rang acht. Osnabrück rutschte nach dem vierten Spiel ohne Sieg auf Tabellenplatz 11.

Vor ausverkaufter Alm mit 26.750 Zuschauern agierten die Gastgeber zunächst sehr großzügig und boten dem Gegner mehrere Gelegenheiten. Die erste ließ Meißner ungenutzt: Nach einem zu kurzen Rückpass von Stefan Russo auf Torwart Jonas Kersken lief er allein auf das Tor zu, zielte aber knapp daneben.

Die zweite Gelegenheit nutzte Meißner: Bei einem nicht ganz sauberen Pass von Arne Sicker war der Bielefelder Innenverteidiger Maximilian Großer unkonzentriert und ließ den Ball passieren. Meißner traf daraufhin zum Tor, es war sein drittes Saisontor. Die Osnabrücker waren über ihre Führung selbst überrascht.

Bielefeld ließ sich vom Rückstand nicht beeindrucken und glich aus. Ein Freistoß von Arne Sicker aus der Nähe der Torauslinie fand den Kopf eines Bielefelders, der wuchtig zum 1:1 einköpfte. Die Angaben zum Torschützen sind uneinheitlich: Der Kopfball wird einmal Maximilian Großer zugeschrieben, an anderer Stelle einem Spieler namens Bauer.

Nach Einschätzung von sportschau.de war der Ausgleich verdient, da die Bielefelder spielerisch mehr boten als die Osnabrücker. Diese konzentrierten sich stark auf die Defensive und sorgten offensiv kaum für Unterhaltung. Nach dieser Einschätzung zählen beide Teams ohnehin nicht zu den spielstärksten der Liga. Vor dem Spiel hatte Bielefeld im Schnitt 45 Prozent Ballbesitz, Osnabrück 42 Prozent; das sind in dieser Wertung die Ränge 16 und 17 der zweiten Liga.

Nach der Pause blieb Arminia die aktivere Mannschaft. Zu turbulenten Szenen kam es erst in der 63. Minute: Joel Grodowski verlängerte eine Flanke von rechts sehenswert mit dem Hinterkopf, der Ball landete jedoch am Pfosten. Auf der anderen Seite setzte Adrian Beck nach einer Vorlage von Meißner den Ball aus bester Position über das Tor.

In der Schlussphase drängte Bielefeld auf die Führung und hatte Erfolg. Eine starke Flanke von Momuluh fand den Kopf von Jannik Rochelt, der sehenswert einköpfte. Der Treffer entstand im Zusammenspiel zweier eingewechselter Spieler und war bereits das fünfte Joker-Tor der Saison für das Team von Trainer Oliver Kirch.

Bielefeld gastiert am Samstagmittag beim Spitzenreiter Hertha BSC (13 Uhr). Osnabrück empfängt am Sonntagmittag Greuther Fürth (13.30 Uhr).

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