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Mainz-Stürmer Phillip Tietz: „Schalke liebt mich“ nach Tor gegen den S04

Mainz-Stürmer Phillip Tietz hat beim 1:0 gegen Schalke 04 seinen fünften Treffer im vierten Spiel gegen den S04 erzielt. Im Gespräch mit RUHR24 erklärte er, warum er gern gegen den Verein trifft, und sprach über das Stadion und die Fans.

Ruhr24 · 18.10.2026 · 15:54 Uhr

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Mainz-Stürmer Phillip Tietz hat beim 1:0 des 1. FSV Mainz 05 gegen den FC Schalke 04 seinen fünften Treffer im vierten Spiel gegen den S04 erzielt. Nur gegen den 1. FC Heidenheim und den FC St. Pauli traf der 29-Jährige häufiger, jeweils sechsmal.

Schalke-Trainer Miron Muslic (44) hatte vor der Partie vom „Duell der Kuschelbären“ zwischen Tietz und Nikola Katic gesprochen und erwartet, dass sich beide heftig duellieren. Den entscheidenden Zweikampf im Strafraum vor dem 1:0 in der 24. Minute gewann der Mainzer.

Auf eine RUHR24-Frage, warum er so gern gegen Schalke trifft, antwortete Tietz, das Stadion sei für ihn eine zusätzliche Motivation. Es sei ein richtig gutes Stadion, auf das er Lust habe.

Zudem erklärte er, die Auswärtsstärke der Mainzer könne auch damit zusammenhängen, dass im Stadion alle gegen einen seien. Das mag er. Kommen dann Pfiffe, denke er sich, bei einer Kulisse von 62.000 könne er sich nun richtig zeigen. Seine Schlussfolgerung kommentierte er lachend: „Schalke liebt mich!“

Die intensiven Duelle mit Katic und der gesamten S04-Abwehr hätten ihm laut eigener Aussage Spaß gemacht. Trotz der engen Bewachung war das Tor nach Einschätzung von RUHR24 eine leichte Angelegenheit.

Zum Treffer selbst sagte der gebürtige Braunschweiger, er sei auf den ersten Pfosten gelaufen. Dem Ball habe er keinen Schwung mitgegeben, sondern nur den Fuß hingehalten, sodass er in die lange Ecke ging. Das sei ein schönes Tor gewesen.

Der fünfte Treffer gegen den S04 war zugleich Tietz' fünftes Bundesliga-Tor in dieser Spielzeit. Inklusive des DFB-Pokal-Spiels gegen den VfB Krieschow (9:0) steht er bereits bei neun Saisontreffern.

Der S04 hatte dem Bundestrainer Jürgen Klopp auch Loris Karius angepriesen. Tietz sieht sich selbst aber nicht als Kandidat für Klopp. Er kenne ihn nur flüchtig, man habe sich in Mainz einmal in den Katakomben gesehen. Ein Gespräch habe es bisher nicht gegeben, und es müsse auch nicht dazu kommen.

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