Herdecke: Einige Mammutmarsch-Teilnehmer behindern Rettungseinsatz
Bei einer Wiederbelebung am Ruhrhöhenweg in Herdecke haben nach Angaben der Feuerwehr einige Teilnehmer des Mammutmarschs die Rettungskräfte behindert. Die Einsatzkräfte schirmten einen Teil der Strecke ab. Der Patient kam in ein Dortmunder Krankenhaus.

Die Feuerwehr Herdecke hat bei einem Rettungseinsatz am Ruhrhöhenweg einen Abschnitt der Mammutmarsch-Route abgeschirmt. Nach ihrer Pressemitteilung wollten Teilnehmer an der Einsatzstelle vorbei, während ein Mensch wiederbelebt wurde.
Die Feuerwehr wurde am Samstagvormittag kurz vor 10 Uhr alarmiert. Anlass war ein medizinischer Notfall, in dessen Verlauf ein Mensch reanimiert werden musste. Ersthelfer hatten am Ruhrhöhenweg in Herdecke bereits mit der Wiederbelebung begonnen und rasch den Notruf abgesetzt. Die Feuerwehr bezeichnet dieses Vorgehen als vorbildlich.
Das Verhalten anderer Teilnehmender des Mammutmarschs beschreibt die Feuerwehr dagegen als weniger vorbildlich. Schon bei der Anfahrt der Rettungskräfte hätten die Läufer nach ihren Angaben nur zögerlich auf Blaulicht und Martinshorn reagiert und den Weg nicht freigemacht.
Anschließend versuchten laut Feuerwehr einige Läufer, die abgesperrte Einsatzstelle zu passieren. Auch nachdem die Feuerwehr sie eindeutig dazu aufgefordert hatte, wollten sie weiter diskutieren. Die Einsatzkräfte mussten den Bereich daraufhin abschirmen.
Der Patient wurde mit einem Rettungswagen in ein Dortmunder Krankenhaus gebracht.