Reul nach Treppensturz an der Hüfte operiert: Innenminister dankt für Genesungswünsche
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) ist nach einem Sturz im Wuppertaler Polizeipräsidium noch am Freitagabend an der Hüfte operiert worden. Am Samstag meldete er sich selbst zu Wort und kündigte an, schnell wieder fit werden zu wollen.

Nach seinem Treppensturz ist Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) noch am Abend des Freitags (9. Oktober) erfolgreich an der Hüfte operiert worden. Am Samstag äußerte sich der Minister dazu selbst. „Die Hüfte ist repariert“, sagte er und fügte hinzu, nun komme es darauf an, möglichst bald wieder auf die Beine zu kommen.
Reul dankte den Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften, die ihn nach seinen Worten großartig versorgen. Auch bei den vielen Menschen, die ihm gute Wünsche geschickt haben, bedankte er sich. Das tue ihm richtig gut, sagte der Minister. Nun seien Training und vor allem Geduld gefragt, ergänzte er. Gerade Letzteres falle ihm besonders schwer.
Gut ein halbes Jahr vor der Landtagswahl muss Reul nach der Operation zunächst auf größere Termine verzichten. Der Express bezeichnet ihn als einen der bekanntesten CDU-Politiker Nordrhein-Westfalens. Nach früheren Angaben war der Minister im Polizeipräsidium Wuppertal über eine schmale Treppenstufe gestolpert und gestürzt.
Erst kurz vor dem Sturz hatte Reul gesundheitliche Probleme öffentlich gemacht. Am Donnerstag teilte er mit, dass er seit einer Operation in diesem Sommer unter Ausspracheproblemen leide. In den Sommerferien habe er einen medizinischen Eingriff vornehmen lassen, um das Zittern einer Hand zu beheben. Seitdem habe er Schwierigkeiten beim Sprechen. Warum diese entstanden sind, sei noch unklar.