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NRW: Kürbishöfe bieten im Herbst 2026 Skulpturen und Schnitzkurse

In der Kürbissaison 2026 laden Höfe in Nordrhein-Westfalen mit Skulpturen, Schnitzkursen und Familienangeboten ein. Der Soester Anzeiger stellt sieben Adressen vor, darunter Kamen, Hürth, Warendorf und Ibbenbüren. Einige Saisons enden am 1. oder 8. November. Die Angaben stammen vom Stand 6. Oktober 2026 und sind ohne Gewähr.

Soester Anzeiger · 08.10.2026 · 11:57 Uhr

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Im Herbst 2026 verwandeln sich in Nordrhein-Westfalen wieder zahlreiche Bauernhöfe in Kürbislandschaften. Laut Soester Anzeiger reicht das Angebot von Münster bis in die Eifel und umfasst Kürbispyramiden, Schnitzkurse und Skulpturen aus Zehntausenden bis Hunderttausenden Früchten. Die Zeitung hat bekannte Kürbishöfe und ihre aktuellen Angebote zusammengestellt. Der Stand der Übersicht ist der 6. Oktober 2026, die Angaben gelten ohne Gewähr.

Aktuell geöffnet sind demnach: Hof Ligges in Kamen bis 1. November, Gertrudenhof in Hürth bis 8. November, Krewelshof in Lohmar und Mechernich täglich, Erlebnishof Löbke in Ibbenbüren ganzjährig, Hof Austermann in Warendorf voraussichtlich bis 1. November, Hof Klöcker in Castrop-Rauxel mit laufendem Verkauf ohne bekanntes festes Enddatum sowie Bauer Lipp bis 8. November.

Der Hof Ligges im Kamener Ortsteil Methler-Wasserkurl zieht seit 25 Jahren Besucher an und feiert 2026 sein Jubiläum. Auf dem Acker des Bioland-Betriebs wachsen 216 verschiedene Kürbissorten. Das Angebot umfasst täglich Schnitzkurse für Kinder und Erwachsene, Kürbisverkostungen und ein Hofcafé mit hausgemachtem Kürbiskuchen. Für kostenpflichtige Angebote wie Kochabende oder Fotoshootings ist wegen der begrenzten Plätze vorab eine Anmeldung per Telefon oder Mail nötig. Die Saison dauert noch bis zum 1. November.

Größer angelegt ist der Gertrudenhof in Hürth bei Köln, den der Soester Anzeiger zu den bekanntesten und fotogensten Kürbisparks des Landes zählt. Bis zum 8. November gibt es auf dem 25.000 Quadratmeter großen Gelände die Kürbispyramide, eine XXL-Strohspielscheune, Hüpfburgen und einen Gnadenhof-Streichelzoo mit Alpakas und Lamas. Für Wochenendbesuche empfiehlt sich der Zeitung zufolge der Kauf von Online-Tickets im Voraus, weil die Kontingente schnell ausgebucht sein können.

Der Krewelshof veranstaltet laut Soester Anzeiger mit mehr als 100.000 Kürbissen die größte Kürbisschau in NRW, und zwar an zwei Standorten. Am Stammsitz in Lohmar bei Köln steht die Ausstellung in diesem Jahr unter einem Dschungel-Thema mit meterhohen Tier- und Pflanzenskulpturen. Am zweiten Standort in Mechernich in der Eifel erwartet Besucher eine ebenfalls aufwendig gestaltete Kürbiswelt. Beide Ausstellungen sind täglich geöffnet.

Der Erlebnishof Löbke in Ibbenbüren liegt im Tecklenburger Land am Fuß des Teutoburger Waldes. Neben der klassischen Kürbispyramide gibt es jedes Jahr ein neues Ausstellungsmotto, 2026 lautet es „Baustelle“, mit Kürbisfiguren von Baggern und Bauarbeitern. Besucher können außerdem die hofeigene Alpakaherde besichtigen oder im Hofrestaurant herbstliche Spezialitäten essen. Der Hof ist ganzjährig täglich von 7 bis 19 Uhr geöffnet.

Im Münsterland nennt der Soester Anzeiger den Hof Austermann in Warendorf. Dort entsteht jährlich eine von Hand gebundene Kürbisskulptur mit wechselndem Motiv, 2026 ist es ein detailreiches Piratenschiff aus mehr als 60 selbst angebauten Kürbissorten. Der Eintritt zur Ausstellung kostet nichts, täglich können Besucher Kürbisse bemalen. Die Saison läuft voraussichtlich bis zum 1. November. Der angeschlossene Hofladen hat werktags sowie sonn- und feiertags bis 18 Uhr geöffnet.

Auf dem Hof Klöcker in Castrop-Rauxel-Henrichenburg gibt es mehr als 100 Kürbissorten und individuell bemalte Unikate. Seit 2014 gehört auch eine kleine Alpakaherde zum Hof, der Eintritt ist frei. Bauer Lipp im Rheinland bietet über 150 Kürbissorten und ein rund 40.000 Quadratmeter großes Maislabyrinth direkt hinter dem Hof. Geöffnet ist dort täglich bis zum 8. November, als Zeiten nennt der Soester Anzeiger freitags bis sonntags von 9 bis 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Wer einen Ausflug plant, sollte laut Soester Anzeiger kurz vor der Anfahrt die aktuellen Öffnungszeiten auf den Websites der Höfe prüfen, da manche Angebote vom Wetter abhängen und Ticketkontingente teils begrenzt sind. Mit dem Monatswechsel zum November enden die ersten Saisons, deshalb sei ein zeitnaher Besuch ratsam.

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