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Jahreshauptversammlung von Pro Bürgerbus NRW im Bürgerhaus Langenberg

Rund 300 Gäste kamen in Velbert zur Jahreshauptversammlung von Pro Bürgerbus NRW im Bürgerhaus Langenberg zusammen. Der Bürgerbusverein Langenberg feierte sein 30-jähriges Bestehen, und Gäste aus Politik dankten den ehrenamtlichen Aktiven für ihren Einsatz.

Super Tipp Online · 19.10.2026 · 15:15 Uhr

Artikelbild der Quelle zu: Großer Bahnhof im Bürgerhaus beim Treffen der Bürgerbusvereine
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Im Bürgerhaus Langenberg in Velbert war der große Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Rund 300 Gäste kamen zur Jahreshauptversammlung von Pro Bürgerbus NRW, dem Dachverband für rund 140 Bürgerbusvereine in Nordrhein-Westfalen, die im historischen Saal der Senderstadt stattfand.

Am Wochenende herrschte auf dem Kopfsteinpflaster der Langenberger Altstadt reger Busverkehr. Viele Bürgerbusvereine reisten mit ihren Fahrzeugen an, um an der alljährlichen Mitgliederversammlung teilzunehmen. Pro Bürgerbus NRW feierte in diesem Jahr sein 27-jähriges Bestehen, der Bürgerbusverein Langenberg sein 30-jähriges. Als einer der ältesten Vereine im Dachverband sei Langenberg dafür prädestiniert gewesen, die Veranstaltung vor Ort auszurichten.

Zum Abschluss der Mitgliederversammlung kamen anlässlich der Großveranstaltung auch einige geladene Gäste hinzu. Unter anderem sprachen NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer, die stellvertretende Landrätin Martina Köster-Flashar, die Geburtshelferin des Langenberger Bürgerbusvereins ist, WSW-Vorstandsmitglied Sabine Schnake, der Landtagsabgeordnete Martin Sträßer, die Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese und Bürgermeister Dirk Lukrafka. Sie dankten den Bürgerbus-Aktiven für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Der Erste Vorsitzende José Almansa fasste die vergangenen 30 Jahre des Bürgerbusvereins Langenberg zusammen. Die Grundidee des Vereins, „Bürger fahren für Bürger“, habe bis heute Bestand. In den vergangenen drei Jahrzehnten habe sich der Bürgerbus zu einem wichtigen Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs entwickelt, so Almansa. Seit der Gründung seien mehr als 960.000 Fahrgäste befördert worden. Heute seien rund 40 ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer mit zwei Bussen auf fünf konzessionierten Linien unterwegs.

Besonders erfreulich ist für die Vereinsführung die Entwicklung der Fahrgastzahlen: Inzwischen nutzen mehr als 3.000 Menschen den Bürgerbus jeden Monat. Almansa zufolge gehört der Bürgerbusverein Langenberg damit, gemessen an den Fahrgastzahlen, zu den größten Bürgerbusvereinen in Nordrhein-Westfalen.

Der Ehrenvorsitzende Gerd Berker betonte, 30 Jahre Dienst am Bürger bedeuteten vor allem 30 Jahre ehrenamtliches Engagement. Die Fahrerinnen und Fahrer seien mit viel Herzblut dabei; besonders der persönliche Kontakt zu den Fahrgästen mache den besonderen Reiz aus. Berker ließ es sich nicht nehmen, alle prominenten Gäste zu einer Stadtrundfahrt im Bürgerbus einzuladen. Er selbst führte als Reiseleiter über die Route zu den Highlights der Senderstadt.

Für die nächste Mitgliederversammlung im nächsten Jahr ist Heiligenhaus als Veranstaltungsort laut André Saar vom Verein bereits fest gebucht. Der Verein sei zwar nur halb so alt wie das Langenberger Pendant, könne aber, wie der Bericht festhält, mit gutem Zuspruch auf all seinen Fahrten punkten.

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