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Schalke-Legenden Abramczik und Fischer kritisieren Leistung vor Spiel in Köln

Die Schalke-Legenden Rüdiger Abramczik und Klaus Fischer schlagen vor dem Spiel beim 1. FC Köln Alarm. Auslöser ist vor allem das 0:1 gegen den 1. FSV Mainz 05. Fischer nennt die Niederlage verdient, Abramczik bemängelt fehlende Aggressivität und gegenseitige Hilfe und nimmt auch Trainer Miron Muslic in die Pflicht.

Express · 19.10.2026 · 17:59 Uhr

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Die jüngsten Auftritte des FC Schalke 04 machen den Vereins-Idolen Rüdiger Abramczik und Klaus Fischer zu schaffen. Vor dem Spiel beim 1. FC Köln am kommenden Samstag (24. Oktober, 15.30 Uhr) schlagen die beiden Alarm.

Vor allem das 0:1 zu Hause gegen den 1. FSV Mainz 05 habe bei beiden das Fass zum Überlaufen gebracht. Im Youtube-Format „Legenden Talk“ bezeichnete Fischer die Niederlage als verdient; sie hätte eigentlich höher ausfallen müssen.

Laut Sport.de sagte Fischer, dass man das Spiel abhaken könne. Die Mannschaft müsse sich etwas einfallen lassen, weil sie kaum aufs Tor schieße. Mainz habe Chancen ohne Ende gehabt, Schalke dagegen gar keine.

Der 76-jährige Fischer ist außerdem der Ansicht, dass solche Spiele nicht zu gewinnen sind, wenn die Mannschaft nicht von der ersten Minute an ohne Unterlass Gas gibt und in die Zweikämpfe geht. Er fordert mehr Engagement, damit der Funke wieder auf die Zuschauer überspringt.

Abramczik äußerte sich ähnlich und nahm ebenfalls Trainer Miron Muslic in die Pflicht. Laut Abramczik hat der Trainer gesagt, die Mannschaft sei 60 bis 65 Minuten gar nicht auf dem Platz gewesen. Abramczik fragte, warum man in einem Heimspiel so lange nicht präsent sei, und wo man gewinnen wolle, wenn nicht zu Hause.

Seine Wahrnehmung sei, dass die Mannschaft nicht richtig „gallig“ gewesen sei. Aus seiner Sicht war dies die bisher schlechteste Leistung unter Muslic. Keiner sei aggressiv gewesen, und keiner habe dem anderen geholfen.

Abramczik bemängelte zudem, dass der Mannschaft ein herausragender Fußballer fehle, der den Kopf hebe und Pässe in die Gassen spiele. Die Mannschaft sei nur als Gesamtpaket stark.

Einen Vergleich mit dem Mit-Aufsteiger SV Elversberg zog Fischer. Die Saarländer hätten bereits zehn Punkte geholt, Schalke lediglich fünf. Fischer fragte, wo beide Mannschaften stehen und wie sie jeweils spielen. Schalke sei souverän als Erster aufgestiegen, deshalb müsse sich der Trainer nun etwas einfallen lassen.

Dass die Mannschaft in der zweiten Liga stark aufgespielt hat, spielt für Abramczik jetzt keine Rolle. Man könne all das vergessen; jetzt gehe es darum, die Fehler zu sehen und zu schauen, wie die Spiele gewonnen werden können.

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