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Sattelzug mit Altholz brennt auf B55 bei Lennestadt

Auf der B55 zwischen Bonzel und Bonzelerhammer hat am Montag, 19. Oktober, ein Sattelzug mit mehreren Tonnen Altholz Feuer gefangen. Nach Angaben der Feuerwehr Lennestadt waren die Löscharbeiten aufwendig. Die Strecke musste in beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden, und rund 50 Einsatzkräfte sowie Vertreter verschiedener Organisationen und Behörden waren vor Ort.

tixio - Nachrichten · 19.10.2026 · 18:36 Uhr

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Auf der B55 zwischen Bonzel und Bonzelerhammer hat am Montag, 19. Oktober, ein Sattelzug mit mehreren Tonnen Altholz an Bord Feuer gefangen, wie die Feuerwehr Lennestadt mitteilte.

Die Feuerwehr wurde gegen 11:13 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Fahrerkabine bereits in Vollbrand, und das Feuer hatte auf die Ladung übergegriffen.

Zur Brandbekämpfung ging zunächst ein Trupp unter schwerem Atemschutz mit einem handgeführten Hohlstrahlrohr gegen die Flammen im Bereich der Fahrerkabine vor.

Wegen der hohen Brandintensität und der großen Menge brennbaren Materials war eine umfangreiche Wasserversorgung nötig. Sie erfolgte in der Anfangsphase über zwei Tanklöschfahrzeuge und später über das örtliche Hydrantennetz.

Mehrere Trupps unter Atemschutz löschten anschließend die Altholzladung im Auflieger ab und kontrollierten sie fortlaufend auf Glutnester. Da das Holz dicht gelagert war, konnten sich Glut- und Brandstellen befinden, die von außen nur eingeschränkt erreichbar waren.

Das Technische Hilfswerk unterstützte die Feuerwehr mit einem Bagger. Damit wurde eine Schaufel der Ladung aus dem Auflieger entnommen und die restliche Ladung gezielt bewegt und aufgelockert. So konnten bislang verdeckte Bereiche freigelegt, Glutnester besser erkannt und von den Atemschutzkräften gezielt abgelöscht werden.

Eine vollständige Entladung des Aufliegers war nicht erforderlich.

Der Fahrzeugtank wurde durch die Brandeinwirkung beschädigt. Die Feuerwehr kontrollierte ihn fortlaufend und sicherte den Bereich ab. Zugleich wurden Vorbereitungen getroffen, damit der darin befindliche Dieselkraftstoff später von einem Bergungsunternehmen abgepumpt werden kann.

Zur Einsatzstellenhygiene: Die unter Atemschutz eingesetzten Kräfte waren Brandrauch, Ruß und anderen Verbrennungsrückständen ausgesetzt und wurden nach dem Einsatz dekontaminiert. Verschmutzte Einsatzkleidung und Ausrüstung wurden behandelt, damit keine gesundheitsschädlichen Rückstände in Einsatzfahrzeuge, Feuerwehrhäuser oder den privaten Bereich gelangen.

Während der Lösch-, Kontroll- und Bergungsarbeiten musste die B55 zwischen Bonzel und Bonzelerhammer in beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden.

Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte sowie Vertreter verschiedener Organisationen und Behörden vor Ort. Beteiligt waren laut Bericht die Feuerwehr Lennestadt, das Technische Hilfswerk, das Deutsche Rote Kreuz, der Rettungsdienst des Kreises Olpe, das Umweltamt und die Stadtwerke Lennestadt.

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