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Dortmund: Theater setzt drei Zusatzvorstellungen für „Rebecca“ an

Die Nachfrage nach dem Musical „Rebecca“ im Dortmunder Opernhaus ist groß. Für Oktober und November sind alle Karten vergeben. Das Theater Dortmund hat deshalb drei weitere Vorstellungen im Dezember 2026 sowie im März und April 2027 angesetzt. Nach Angaben des Hauses gab es dafür zuletzt noch Tickets (Stand: 7. Oktober).

Ruhr24 · 11.10.2026 · 09:20 Uhr

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Das Musical „Rebecca“ im Dortmunder Opernhaus ist stark nachgefragt: Für Oktober und November sind laut Theater Dortmund keine Karten mehr zu haben. Auch für die Monate danach gibt es häufig nur noch Restkarten (Stand: 7. Oktober). Das Theater hat daher drei zusätzliche Vorstellungen angesetzt.

Die Extra-Termine hatte das Haus bereits bei der Premierenfeier angekündigt. Nun stehen sie fest. Auf Instagram schreibt das Theater, Manderley öffne „an drei weiteren Abenden seine Tore“. Manderley heißt das Landgut, auf dem die Handlung des Musicals spielt.

Die Zusatzvorstellungen finden am Freitag, 18. Dezember 2026, am Freitag, 5. März 2027, und am Donnerstag, 8. April 2027, statt. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr, das Ende ist gegen 22.15 Uhr vorgesehen. Eine Pause liegt dazwischen.

Der Vorverkauf für diese drei Termine begann am 1. Oktober um 10 Uhr. Laut der Website des Theaters waren für alle drei Abende am 7. Oktober noch Karten verfügbar. Tickets gibt es im Webshop des Theaters oder über die Ticket-Hotline unter 0231 / 50 27 222. Die letzte Vorstellung von „Rebecca“ in Dortmund steht für den 10. April 2027 im Spielplan.

Im Mittelpunkt des Musicals steht eine junge Frau, die sich in den britischen Adligen Maxim de Winter verliebt. Kurz nach der Hochzeit zieht sie zu ihm auf das Landgut Manderley. Dort bleibt seine verstorbene erste Frau Rebecca stets präsent. Besonders die Haushälterin Mrs. Danvers hängt an ihr und macht es der neuen Frau des Hauses schwer.

Das Stück basiert auf dem Roman von Daphne du Maurier und wurde erstmals am 28. September 2006 in Wien aufgeführt. Nach Angaben des Theaters begeistert es seither Publikum „von Österreich bis Japan“. In Dortmund inszeniert Regisseur Gil Mehmert das Stück neu. Laut Theater ist es damit erstmals an einem deutschen Stadttheater zu sehen.

Hinter „Rebecca“ stehen Michael Kunze und Sylvester Levay. Kunze verfasste Buch und Liedtexte, Levay schrieb die Musik und übernahm die Orchestrierung. Für die beiden ist es nach Angaben des Theaters die vierte gemeinsame Arbeit. Bereits in den 1970er-Jahren gelang ihnen mit „Fly, Robin, Fly“ von Silver Convention ein Nummer-eins-Hit in den USA. Später entstanden die Musicals „Elisabeth“ und „Mozart!“.

Kunze ist auch außerhalb des Musicals erfolgreich und schrieb die Texte zahlreicher Pop-Hits. Zu seinen Auszeichnungen zählen ein Grammy, der ECHO für sein Lebenswerk sowie 79 Goldene und Platin-Schallplatten. Außerdem übersetzte er viele englischsprachige Musicals ins Deutsche. Neben „Rebecca“ stammen auch „Tanz der Vampire“ und „Marie Antoinette“ von ihm.

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